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Kritik: Blade: Trinity

Oh weh. Zwei sehr gute Filme und dann so eine Graupe. Blade: Trinity.

Selten habe ich einen Film gesehen, in dem der Hauptdarsteller so wenig zu sehen ist und wenn, dann so wenig Lust auf den Film hat. Es ist ok, wenn Leute nicht schauspielern können aber sich Mühe geben. Das ist dann nicht gut aber auf einem ganz anderen Niveau als wenn ein Darsteller überhaupt nicht will.

Gerüchten zufolge hatte Snipes mentale Probleme bis hin zur Bedrohung anderer Schauspieler – ich weiß es nicht. Dann muss man ihn halt ganz rausnehmen aus dem Film, hilft ja nüscht.

Blade muss gegen Dracula (Dominic Purcell) antreten und dafür mit den Nightstalkern (u.a. Jessica Biel und Ryan Reynolds) zusammenarbeiten. Sein Kumpel (Callum Keith Rennie) wird erschossen, das FBI denkt, Blade war es und verfolgt ihn.

Irgendwie kommt er da auch wieder raus, aber das zieht sich. Ich kann gar nicht mehr sagen, ob der Film an sich gut oder spannend ist, weil ich einfach nur enttäuscht von Snipes war. Kann sein, dass Reynolds und Biel gute Szenen haben – verdrängt.

Triple H spielt mit?

Fazit: schlechter Film, zu Recht das Ende von Snipes als Blade.

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Kritik: Blade II

Nach dem großen Erfolg und der Qualität von Blade war es nur noch eine Frage der Zeit, wann eine Fortsetzung in die Kinos kommt. Blade II gibt uns wieder Snipes, diesmal unterstützt von einem Vampirteam (u.a. mit Ron Perlman). Regisseur: Guillermo del Toro.

Die Bedrohung sind das neue Reaper-Virus, das Vampire befällt und noch tödlicher macht sowie Intrigen im Vampirkönighaus. Blade stellt sich dem, bekommt fast die Königin ab, trotzdem Happy End.

Der Film ist gut geworden. Blade ist etabliert und schlachtet sich durch deutlich besser gelungene Actionsszenen als im ersten Teil. Mit derselben Coolheit. Kristofferson bleibt grummlig und Perlman lässt unglaublich gut den Alpha heraushängen, der mit Blade kollidiert.

Dazu eine interessantere Geschichte als im ersten Teil (ok, marginal) aber ein gutes, stimmiges Ensemble. Und ein wirklich guter, böser Bösewicht mit Luke Goss.

Man kann sehr viel Namedropping betreiben: Norman Reedus, Thomas Kretschmann, Matt Schulze, Donnie Yen, Karel Roden – alles Leute, die es (wenigstens im B-Movie-Bereich) zu Bekanntheit geschafft haben.

Es gibt wenig auszusetzen, Shakespeare kann man nicht erwarten, der Film ist einfach ein:

Fazit: sehr, sehr solider Vampir-Actionfilm.

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Kritik: Blade

Damals, als Wesley Snipes noch gut war und Superheldenverfilmungen im Rahmen von Superman stattfanden, kam Blade heraus.

Wir beginnen mit der Geburt Blades und sehen dann in der Bloodbath-Sequenz, was aus ihm geworden ist: der Daywalker, der Vampire gnadenlos und sehr stylisch tötet. Diese Szene allein rechtfertigt schon fast den Film.

Der geht noch weiter: der Vampir Frost will die Vampire wieder groß machen. Dafür geht er problemlos über Leichen. Apropos: im Autopsieraum eines Hospitals erwacht ein von Blade nicht gründlich genug getöteter Vampir und beisst Ärztin Karen, mit der wir Blade und seine Welt sowie ein wenig seiner Hintergrundgeschichte kennenlernen.

Den Rest des Films versucht er, Frost zur Strecke zu bringen, bevor der zum Übervampir wird, mit Hilfe von Blades Blut (ganz, ganz schlimmes CGI). Karen hilft und es gibt ein Happy End.

Der Film hat Wesley Snipes in Hochform (vor allem, wenn er denn mal das Schwert benutzen darf), Kris Kristofferson als maulenden Gehilfe und sehr viel styische Action, die Snipes problemlos rüberbringt. Und Bloodbath.

Auf der Negativseite stehen eine krude Geschichte, Stephen Dorff als Böser und teilweise grottenschlechte Effekte.

Dennoch ist der Film zu empfehlen: die Geschichte wird kurzweilig erzählt, der Showdown zieht sich etwas aber insgesamt ist der Film eine solide Actionpackung und ein sehr gelungener Versuch, frischen Wind ins Superheldengenre zu bringen.

Fazit: sehr solider, sehr stylischer Actionfilm.