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Kritik: A Good Day to Die Hard

A Good Day to Die Hard (Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben) ist der fünfte Teil der Stirb-Langsam-Reihe (Filme 1, 2, 3, 4).

Ein würdiger Abschluss? – Mitnichten. Ein sehr, sehr schlechter, generischer, klischeebehafteter Film mit einem so unglaubwürdigen Plot, dass die Bond-Bösewichter wieder schlau dagegen aussehen.

McClanes Sohn wird in Russland verhaftet, er will ihm dort helfen, nur um herauszufinden, dass der Sohn CIA-Agent ist. Dieser versucht, einen Terroristen zur Strecke zu bringen, indem er einem Whistleblower hilft, der aber auch ein Terrorist mit einer Tonne Uranium in Tschernobyl ist. Einige unglaubwürdige CGI-Actionssequenzen später (viel später) ist der Böse tot und McClane hat den Tag gerettet.

Bruce Willis wirkt in dem Film einfach nur alt. Die ganzen Sprüche wirken aufgesetzt und falsch. Die Action ist extrem unglaubwürdig und der Plot ist strunzdumm.

Der Film ist nach Checkliste gedreht, keine Innovation, keine Freude, kein nichts.

Laut Trivia ist die Action größtenteils handgemacht, davon hab ich nichts gesehen oder sie ist so schlecht gedreht, dass man das nicht sieht.

Die Hoffnung bleibt, dass die Serie damit beerdigt ist und nicht noch einmal wiederbelebt wird, damit ich mich nicht noch einmal anderthalb Stunden im Kino langweilen muss.

Fazit: sehr, sehr schlechter Film.

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Kritik: Die Hard with a Vengeance

Die Hard with a Vengeance (Stirb langsam: Jetzt erst recht) ist der dritte Teil der Die-Hard-Reihe und trotz der zweiten und fünften Graupe – ich guck mir natürlich jeden Teil davon an.

Der dritte Teil fängt mit einer der besten Explosionen an, übertroffen von der Schiffsexplosion gegen Ende des Films. Dann die Handlung: Simon erpresst New York mit Bombenlegen und beschäftigt John McClane und Zeus Carver mit Rätselraten, um die Bomben zu finden und zu entschärfen. Das gelingt teils, teils (in der U-Bahn, mächtiges Badabumm) nicht.

Wie im ersten Teil ist alles „nur“ Ablenkung für einen Großraub, McClane und Carver decken den Plan auf und verhindern das Entkommen der Bösewichte. Dabei sprengen sie ein Schiff in die Luft und das ist eine Explosion nur noch zum Mund-Offenstehen-Lassen.

Viel Action, viel rumrennen, viel laufen, viel schießen, viel fahren.

Es gibt kleinere Kritikpunkte am Film aber die kommen hier nicht auf den Tisch: der Film ist ein Kracher, eine würdige Fortsetzung des ersten Teils. Samuel L. Jackson ist ein guter Sidekick, Jeremy Irons ein guter Böser und Sam Philips einfach nur furchteinflößend. Die Geschichte ist, wie im ersten Teil, eigentlich einfach aber mit Schleifchen und Wendungen versehen, was sie interessanter macht. Der Humor stimmt, er ist fast schon etwas zu albern ist aber noch erträglich und wird durch Willis und Jackson ausgeglichen.

Ganz klar: Liste der Actionfilme und Sehbefehl. Den vierten Teil hab ich schon 2007 besprochen, der war auch gut.

Fazit: beste Unterhaltung, Action, Big Bada Boom.

[Zeus and McClane have just stolen a man’s car on the highway]
Zeus: [to man] Hey! Who was the 21st President?
Man: Go fuck yourself!

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Kritik: Die Hard 2

Die Hard 2 (Stirb Langsam 2) ist die mäßige Fortsetzung des ersten Teils, diesmal auf einem Flughafen.

Ich hab den Film 1x im Kino gesehen, war restlos bedient und maßlos enttäuscht von Story, Action und Trick.

Seitdem hab ich dem Film keine zweite Chance gegeben, kann sein, dass er besser ist als in meiner Erinnerung – ich werd es nicht herausfinden.

Fazit: soweit ich mich erinnere: schlecht.

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Kritik: Die Hard

Die Hard (Stirb Langsam) ist eine der Referenzen des 80er-Actionkinos, einer der besten Actionfilme, einer der besten Bruce-Willis-Filme, einer der besten Weihnachtsfilme und überhaupt.

John McTiernan hat direkt nach dem schon fantastischen Predator eine weitere Ikone des Action-Films erstellt. Dieser Film ist für die meisten nachfolgenden Actionfilme Referenz, Inspiration und Zitatquelle.

Now I have a machine gun. Ho ho ho.

John McClane besucht seine Frau in Los Angeles, wo sie im Nakatomi-Tower an einer Weihnachtsfeier teilnimmt. Er kommt mit ihrer Arbeit nicht klar, sie ist halt erfolgreich, er ist Cop in NY.

Die Feier wird von Hans Gruber (Alan Rickman in seiner ersten Filmrolle als gebildeter Terrorist – überragend) und seinen deutschen Terroristen gekapert, der im Endeffekt einen gut ausgetüftelten Raub plant und dabei alle Reaktionen der Polizei einberechnet hat. Nicht aber John McClane, der den Tag retten muss, obwohl ihn Hans und seine Leute liebend gerne umbringen würden.

Karl, schieß dem Fenster.

McClane kann die Pläne zunichte machen und die meisten Leute retten, er kriegt Holly, der Cop, der ihm hilft, kann am Ende endlich wieder Leute erschießen, der böse Reporter bekommt seine Strafe und es weihnachtet.

Der Film macht alles richtig: Die Story ist 08/15, wird aber durch kleine Twists aufgewertet und unberechenbar. Die Schauspieler sind durch die Bank sehr gut besetzt und sehr gut: Bruce Willis (süffisantes Grinsen), Alan Rickman, Reginald VelJohnson, Bonnie Bedelia, die Bösen, die Inkompetenten, die Arschlöcher. Dazu die 9. Sinfonie als Erkennungsmelodie der Bösen.

Wer den Film noch nicht gesehen hat: Sehbefehl der stärksten Sorte. Wer ihn schon gesehen hat: Weihnachten ist nicht mehr so lang hin… Liste der Actionfilme um einen erweitert.

Fazit: einer der besten, ikonischsten Filme der 80er.

Yippee-ki-yay, motherfucker.

Wer die Handlung aller Die-Hard-Filme musikalisch aufbereitet haben möchte: