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Kritik: Final Destination 5

Final Destination 5 – es geht weiter, diesmal bricht eine Brücke in unglaublich schlechtem CGI zusammen.

Danach wird es aber schlagartig besser, man hat aus dem vorigen Film gelernt und konzentriert sich auf einen soliden, blutigen Final-Destination-Film. Nicht jeder Tod funktioniert gut, nicht jeder Trick sitzt, aber insgesamt nimmt der Film die Idee der Reihe auf und bringt diese solide auf die Leinwand.

Das ist nicht innovativ, aber völlig in Ordnung. Die Geschichte versucht noch, eine Verbindung zu den vorigen Filmen zu bekommen – dessen hätte es nicht unbedingt bedurft.

Fazit: sehr solider Film, die Reihe erholt sich wieder.

Kurz zur Filmreihe: Final Destination sind fünf Filme mit drei Beiträgen auf sehr hohem Niveau, einem ordentlichen Film und nur einem Ausreisser – die Reihe hat sich bisher außerordentlich gut geschlagen. Natürlich sind Nachfolgefilme im Gespräch, es wäre nett, wenn diese nicht Reboots wären oder zu sehr auf die Vorgängerfilme eingehen, sondern ihr ein eigenes, blutiges, humorvolles Ding machen würden.

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Kritik: The Final Destination

Wie schon gesagt, „Final Destination 4“ heißt aus Gründen der Unerfindlichkeit The Final Destination. Wahrscheinlich, weil es der letzte Teil der Reihe werden sollte (galt für den 3. Teil auch).

Die zu umgehende Katastrophe diesmal: Unfall bei einem Autorennen.

Der Film ist ein 3D-Film und das sieht man ihm auch an. Die Tode sind darauf ausgelegt, gut zu wirken und vernachlässigen dabei leider den schwarzen Humor zu häufig zugunsten alberner Gags. Dazu gibt es z.B. den Tod durch Absaugen im Swimming-Pool, bei dem man sich an den Kopf greift. Und eine Sexszene hat auch niemand bisher vermisst.

Es ist schwer, den Finger auf einen konkreten Punkt zu legen, aber der Film klickt einfach nicht. Zu viele Ungereimtheiten, zu viel Albernheit, zu viel CGI, zu viel visuelle Verspieltheit.

Der Film ist kurz und tut nicht weh beim Gucken, ist aber im Rahmen der Reihe ein mäßiger Beitrag. Dennoch hat dieser Film das meiste Geld der Reihe eingespielt.

Fazit: mäßiger Beitrag in einer außergewöhnlich guten Filmreihe.

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Kritik: Final Destination 3

Final Destination 3 – die Reihe geht gelungen weiter. Nicht ganz so Klasse wie beim zweiten Teil, aber immer noch weit über Durchschnitt.

Diesmaliges Unglück: eine entgleisende Achterbahn, eine Gruppe Jugendlicher wird „gerettet“. Die Story wird nicht variiert, der Film konzentriert sich auf das Wesentliche: Herausfinden der Situation und die blutigen, bizarren Tode. Und davon gibt es genug, oft mit Ankündigung, die traditionell meist erst einmal in die Irre führt. Auch der Humor kommt wieder nicht zu kurz, gerät jedoch leider ab und an ins Slapstickhafte (macht aber nix).

Hier gibt es insbesondere den wunderschönen Tod im Trainingsraum.

Das funktionierende Rezept wird sehr gut umgesetzt und so bekommen wir einen würdigen dritten Teil einer bis dahin nicht schwächelnden Filmreihe.

Fazit: sehr guter Splatterfilm mit genügend schwarzem Humor.

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Kritik: Final Destination 2

Final Destination 2 – die Final-Destination-Reihe macht bei der Benennung ihrer Filme vieles richtig (außer beim vierten Teil).

Der Nachfolger eines schon sehr guten ersten Teils – wohin führt die Reise? More of the same? Ein neuer Ansatz? Ausweitung der Welt?

Von allem ein bisschen aber in beeindruckend gut. Die Prämisse des ersten Teils wird (wie auch in allen folgenden Filmen) übernommen und auf eine neue Situation angewendet. Dabei wird der erste Teil nicht vergessen, sondern auf eine sehr interessante Weise integriert – keine 08/15-Fortsetzung, sondern mit etwas Köpfchen inszeniert.

Die diesmalige abzuwendende Katastrophe ist ein Autounfall und die betroffene Gruppe ist angenehm heterogen. Unter anderem deswegen macht es Spaß dabei, zuzusehen, wie die Geschichte aufgedröselt wird, aber auch, weil die Tode sehr hart, blutig und schwarzhumorig inszeniert werden. Das ist allererste Sahne. Immer, wenn man denkt – „Sie werden doch nicht?“ – dann werden sie meist auch nicht, sondern setzen noch einen drauf. Wirklich beeindruckend!

Wir haben hier den seltenen Fall einer Fortsetzung, die nicht nur „mehr“ vom ersten Teil bietet, sondern zusätzlich neue, gelungene Elemente und damit besser ist als der erste Teil.

Also rauf damit, auf die Liste der besten Splatterfilme, zur Vorbereitung muss man allerdings den ersten Teil gesehen haben.

Fazit: sehr gute Fortsetzung und ein sehr guter, schwarzhumoriger Splatter.

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Kritik: Final Destination

Final Destination ist der Anfang in einer sehr erfolgreichen Filmreihe um die Prämisse: was ist, wenn bei einem Unglück der Tod für alle vorgezeichnet ist. Wenn man das Unglück überlebt, schlägt der Tod danach zu, in der gleichen Reihenfolge, wie die Leute eigentlich gestorben wären.

Das klingt jetzt, nach den fünf Filmen, nicht neu, aber der erste Film führte die Prämisse überzeugend ein und erzählt (wie die restlichen Filme auch) eine spannende Geschichte, wie die Überlebenden herausfinden, dass sie sterben müssen, wie sie damit umgehen und ob jemand überleben kann.

Das Ganze mit einem sehr angenehmen, schwarzen Humor und einer oft überraschenden Ernsthaftigkeit.

Unsere zu dezimierende Gruppe überlebt einen Flugzeugabsturz, weil einer das Ereignis in einem Tagtraum vorhersieht und etliche Leute daran hindert, das Flugzeug zu besteigen. Es stürzt ab, die Überlebenden werden nach obigem Muster nach und nach sterben.

Dabei ist „der Tod“ hier keine fassbare Entität, sondern äußert sich durch verzwickte Umstände, ähnlich einer Rube-Goldberg-Maschine, an deren Ende der Tod einer Person steht.

Wir fiebern mit, wer wie stirbt und wer überlebt (wenn überhaupt). Manche Tode sind lang angekündigt, manche plötzlich, alle gehen nah. Bis auf eine Person wollen wir nicht, dass die Leute sterben und auch bei der einen Person ist es dann doch hart.

Final Destination ist ein sehr guter Film, mit einer frischen Prämisse, die erstaunlich gut bereits im ersten Teil ausgelotet wird. Leider gibt es eine Todesszene, die überhaupt nicht passt und die Prämisse eigentlich „zerstört“. Man darf sich nicht dran stören, es ist trotzdem ärgerlich. Wenn Ihr es seht, wisst Ihr, was ich meine.

Der Film selbst schrammt haarscharf an der Liste der besten Horror/Actionfilme vorbei, evtl. ändere ich da noch einmal meine Meinung. Dennoch:

Fazit: ein sehr guter humorvoller Horror/Actionfilm.