Kritik: American Fright Fest (2018)

American Fright Fest - Splatter im verlassenen Krankenhaus, wo ein "Fright Fest" ein tödliches Fest wird, als sich ein Serienkiller unter die Gäste mischt. Hätte gut werden können. Wurde nicht gut. Für einen Splatterfilm zu wenig Splatter, für einen Horrorfilm zu zahm, für einen Thriller zu unspannend. Ein paar gute, überwiegend aber schlechte Schauspieler:innen, ein undurchdachtes Drehbuch, hanebüchene Dialoge, unsympathische Charaktere, Overacting. Schade, in einzelnen Szenen kam durch, was der...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik: The Wretched (2019)

The Wretched (dt.: The Witch Next Door) passt zum gestrigen Fright Night insofern, als dass nebenan etwas Böses einzieht, war es dort ein Vampir ist es hier eine kinderfressende Hexe und niemand unserem Helden glaubt. Ben ist ein Junge mit einer Menge persönlichen Problemen, dazu kommt, dass sich seine Eltern getrennt haben und sein Vater eine neue Freundin hat. Zu guter Letzt: Pubertät. Im Ferienhaus ist der Vater im Yachthafen...
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Kritik: Southbound (2015)

Southbound - eine Horror- und teilweise Splatteranthologie in fünf Teilen, die lose miteinander verbunden sind. Im ersten Segment, "The Way Out" lernen wir Mitch und Jack kennen, die vor irgendetwas in der Luft Rumhängendem fliehen und nicht fliehen können. Hier gibt es den ersten überraschenden und überraschend blutigen Tod. Weiter geht es mit "Siren", bei der eine Frauenjazzband auf einer einsamen Straße liegenbleibt und von netten Leuten mit nach Hause...
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Kritik: In the Mouth of Madness (1994)

In the Mouth of Madness (dt. Die Mächte des Wahnsinns) ist der dritte Teil der inoffiziellen Apokalypse-Trilogie John Carpenters, nach The Thing und Prince of Darkness. Wir folgen Versicherungsdetektiv John Trent (Sam Neill), der anfangs des Films in eine Nervenklinik "eingewiesen" wird und nun erzählt, wie es dazu gekommen ist. Er wird auf den verschwundenen Horror-Autor Sutter Cane angesetzt, der verschwunden ist. Trent vermutet einen Publicity Stunt, um Aufmerksamkeit zu...
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Kritik: The Possession (2012)

The Possession - Besessenheit von einem Dämon. Einem jüdischen Dämon. Dem Dybbuk. Einem Dämon, der keinen Spaß versteht. Und polnisch spricht. Hannah und Em sind die Töchter von Steph und Clyde, einem frisch geschiedenen Paar. Im neuen Haus von Clyde (Jeffrey Dean Morgan) ist es etwas öde, daher werden Sachen bei einem Yard-Sale gekauft, darunter eine Box, die den Dämon enthält von Em (Natasha Calis, hervorragend). Der Dämon tritt langsam...
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Kritik: Urban Legends: Final Cut (2000)

Urban Legends: Final Cut (dt. Düstere Legenden 2 - Final Cut) - der unvermeidliche Nachfolger zu Urban Legend. Die Geschichte ist dieselbe wie beim ersten Teil: Leute werden wie in Urban Legends umgebracht und wir müssen mit Amy (Jennifer Morrison) herausfinden, warum, wer und wie kommt man da raus? Die Formel ist bewährt, die Geschichte wird an eine Filmhochschule verlegt, wieder wird mit Pranks gespielt, einem übermächtigen Killer und den...
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Kritik: Urban Legend (1998)

In einer Zeit, in der noch niemand so richtig wusste, was eine "Urban Legend" ist, übernahm es der Film Urban Legend (dt. Düstere Legenden), das Thema spannend und blutig aufzubereiten und der Welt darzubieten. OK, etwas dramatisiert, aber die Bedeutung, die Urban Legends in den USA haben, hatten (und haben) sie in D. nicht, hier werden evtl. mal gruslige Geschichten am Lagerfeuer erzählt, in den USA ist das eine eigene...
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Kritik: Slender Man

Slender Man ist ein Horrorfilm nach der Slender-Man-Legende, die 2009 im Netz entstand (erfunden von Victor Surge). Der Slender Man ist ein übernatürliches, todbringendes Wesen, das sich nicht bewegt, aber teleportieren kann. Sieht man den Slender Man, ist es eigentlich zu spät, da er näher und näher kommt, ist er da, stirbt man. Das Ganze hat keinen Anfang, kein Ende, keinen logischen Grund oder ähnliches und ist daher für mich...
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Kritik: Heilstätten

Heilstätten, ein deutscher Horrorfilm aus dem Genre des Found-Footage-Films, das man beherrschen muss, damit es nicht nur nervig ist - ich war gespannt, was mir Regisseur Michael David Pate anbietet. Wir lernen zunächst die Protagonisten kennen, zuvörderst die Beelitzer Heilstätten, dann unsere Youtuber, deren Video wir im Endeffekt sehen (abzüglich einiger Twists). Und die Leute sind nervig. Wirklich nervig im Sinn von: nach zwei, drei Einstellungen war ich mit ihrem...
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Kritik: Deliver Us from Evil

Kommen wir zu den beiden härteren Filmen des Wochenendes und beginnen mit Deliver Us from Evil, einem Horrorfilm über die Besessenheit mehrerer Menschen und den notwendigen Exorzismus. Der Film erzählt die Geschichte aus der Sicht des Polizisten Sarchie (Eric Bana), der den Fall annimmt und mit Hilfe des Geistlichen Mendoza (Edgar Ramirez) löst. Dabei ist Sarchie besonders feinfühlig den Dämonen gegenüber, seiner Familie dafür eher nicht. Der Film macht sehr viel...