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Kino Kritik

Kritik: Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw (2019)

Man muss den Produzenten ja lassen, wenn sie merken, dass bei der Furious-Reihe was gut läuft, dann merken sie es. Hobbs (Dwayne Johnson) und Shaw (Jason Statham) sind nun mal mit Abstand die besten Figuren und ihre Prügelei in Fast 8 ist eine der besten Actionszenen der Reihe.

Jetzt haben sie also ihr eigenes Spin-Off: Fast & Furious Presents: Hobbs & Shaw. Ganz reihetypisch ist die Handlung egal. Irgendwas um Supermenschen, die erstellt werden können und damit auch Supersoldaten.

Prototyp und bester Kämpfer, Soldat und Cool-Ausseher ist Brixton – Idris Elba. Der zunächst einmal Hattie (Vanessa Kirby), Shaws Schwester, bestiehlt und sie als böse Drahtzieherin hinstellt.

Auftritt Hobbs & Shaw, die erst mal Böse verprügeln, dann sich, dann Hattie, dann wieder sich, bis sie versuchen, Brixton zu entkommen.

Bis hier Action vom Feinsten und mal ehrlich: The Rock, Jason Statham, Idris Elba, Vanessa Kirby – wie soll das noch besser werden? Alle vier in Hochform, auch Statham hat den Durchänger seiner Zwischenfilme überwunden. Sogar die übertriebenen Effekte vor allem um das Motorrad haben mich überzeugt.

Jetzt geht es exotischer weiter, erst Russland, dann Samoa. Hier wird es leider ein wenig schwächer, die Effekte können mit der Größe nicht mehr mithalten und das Familienthema wird mit dem Holzhammer inszeniert.

Das Actionfinale mit Hubschrauber und Autokette muss man gesehen haben, um es zu glauben. Ich fand es eher albern, hat mich aber nicht zu sehr aus dem Film gerissen.

Dazwischen holt der Film gut-alberne Sachen raus, da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln ob der Dreistigkeit: die Auftritte von Helen Mirren, Eliana Sua, Kevin Hart und Ryan Reynolds. Das ist das Albernheitsniveau, das dem Film sichtlich guttut.

Insgesamt ist der Film grandios. Ich hab nichts erwartet, vor allem nach den Graupen davor, aber der Film ballert einfach alles weg, was sich ihm in den Weg stellt. Schade, dass in Russland und Samoa so sehr auf Größe der Action statt auf Klasse geachtet wird, aber das steckt der Film weg.

Und ich wiederhole mich gern: The Rock, Jason Statham, Idris Elba, Vanessa Kirby!

In albernen Nebenrollen: Helen Mirren, Eliana Sua, Kevin Hart und Ryan Reynolds!

Gleich auf die Liste der besten Actionfilme trotz leichter Abzüge in der B-Note.

Fazit: so soll Actionunterhaltung sein.