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Kritik: Fast and Furious

Fast & Furious ist der vierte Teil der Serie, nach zwei sehr schwachen Fortsetzungen wird wieder auf die Originalschauspieler gesetzt, die Serie hat wohl Potential, die Fehler der Fortsetzungen waren aber wohl zu offensichtlich.

Also können wir wieder Vin Diesel und Paul Walker beim Fahren zusehen, das ist oft gut, oft schlecht, die Qualität des Films schwankt sehr stark. Der Film fängt stark an, das muss man ihm lassen. Eine Actionszene zum Freuen. Danach wird die „Geschichte“ entwickelt, zum Glück kurz genug, um zu zeigen: Ja, wir wissen, dass es um Autos geht, aber sonst wäre der Film zu kurz. Alle folgenden Actionszenen sind mau, da ist sehr viel Computer dabei, und das auch sehr sichtbar. Aber das Ganze hat Charme, etwas Alkohol dürfte bei der Rezeption des Films wahrscheinlich auch nicht schaden.

Fazit: wie der erste Teil, teilweise gut, teilweise schlecht. Aber mit Vin Diesel.

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Kritik: Sukiyaki Western Django

Ich weiß, wer Takashi Miike ist, ich kenne seine Bedeutung, trotzdem habe ich noch keinen Film von ihm gesehen. Diese Lücke konnte ich nun bei den Fantasy-Filmfest-Nights mit Sukiyaki Western Django schließen.

Ein Western, der so albern anfängt, dass wir (I war mit) uns verwundert ansahen. Japanische Schauspieler, die Englisch radebrechen, als gelte es ihr Leben. Alles falsch betont, was geht, falsche Pausen, eigenartig. Daher auch englische Untertitel, damit man verstand, was die Schauspieler gerade auf Englisch sagen. Dazwischen Quentin Tarantino, der mich erstmals seit langer Zeit mal nicht geärgert hat, sondern zwei gute Auftritte hinlegte.

Nach dem Prolog, bei dem die Richtung als albern bis scheißegal vorgegeben wurde, geht die eigentliche Western-Handlung los. Es ist müßig, den Inhalt zu beschreiben. Es passiert alles, was man sich vorstellen kann, in unglaublicher Geschwindigkeit, es wird geschossen, was das Zeug hält, Filme werden zitiert (Herr der Ringe, z.B.), keine Peinlichkeit wird ausgelassen, keine coole Pose verfehlt. Grandios. Wenn man bis dahin nicht gelacht hat, beim Versuch, das Schwert mit klatschenden Händen aufzufangen, rutschte ich tief in den Sessel vor Lachen. Diese Szene war allein den Eintritt wert.

Zwei andere Beispiele: der Showdown funktioniert nur im Schnee? OK, dann schneit es halt in einer Minute einen halben Meter. Who cares?
Der Hauptheld ist verprügelt worden und sieht aus wie ein Steak? Eine Nacht beim Wunderheiler und er sieht aus wie neu. Mit der Dialogzeile „Der Trick des Indianers hat funktioniert“.

Fazit: was für ein Film. Abgedreht, schnell, blutig. Klasse.