Kritik: Mann beißt Hund

Jetzt mal zu einem Kracher: Mann beißt Hund aus dem Jahr 1992. Was für ein Film! Der belgische Originaltitel ist "C’est arrivé près de chez vous", übersetzt "Es geschah in Ihrer Nähe", was ein besserer Titel ist, denn "Mann beißt Hund" ist prägnant aber nicht wirklich erklärend, deutsche Verleihtitel... Der Film erzählt die Geschichte eines Dokumentarfilms, der vom Team über den Serienmörder Ben gedreht wird. Wir erleben den Mann bei...

Kritik: What Women Want

"What Women Want" - "Was Frauen wollen", wer weiß das schon? Zumindestens nicht Mel Gibson, der zu diesem Film noch nicht als das große Arschloch geoutet wurde, das er ist. Damals dachten alle noch, seine Machorollen wären das größte Problem. Und darauf fußt der Film: Gibson spielt einen Macho, der natürlich nicht weiß, was Frauen so umtreibt und diese für eher unwürdig hält. Durch einen Zufall erlangt er die Fähigkeit,...

Kritik: Highlander: Endgame

Ja, das Kosmos war mal ein Kino. Und Filme haben dort mal 9 DM gekostet, was damals sehr viel Geld war. Fast 4,50 Euro. Schnüff. Highlander: Endgame ist nicht der beste Film der Welt, das war nach den sehr mauen Fortsetzungen des wegweisenden Highlander auch nicht zu erwarten. Aber man muss die auch nicht unbedingt untertreffen. Kurze Abschweifung: Highlander ist echt schlecht gealtert, die Musik passt noch (ist ja auch...

Kritik: Brother

OK, 2001 ist lang her. Die Erinnerung verblasst. Im Gegensatz zu Vertical Limit ist mir Brother von und mit Takeshi Kitano in Erinnerung geblieben. Als sehr brutaler, sehr direkter Film. Der Film erzählt die Geschichte von einem Yakuza, der in die USA auswandern muss, dort stoisch und brutal seinen Weg geht, bis dieser nicht mehr weitergeht, weil er sich mit der Mafia anlegt. Die anders agieren als die Yakuza. Dabei...

Kritik: Dead Again in Tombstone

Dead Again in Tombstone ist der gestern angekündigte Nachfolger zu Dead in Tombstone. Wir können es kurzmachen: selten so einen schlechten Film gesehen. War der erste Teil noch durchaus unterhaltsam wegen der Aufnahmen, der Schießereien, der Prügeleien, der Mäntel - so bleiben im zweiten Teil die Mäntel. Dafür kommen dazu: philosophische Abhandlungen, Nachdenken über Erlösung, nackte Brüste und eine Handlung, die so hanebüchen ist, dass einem die Worte fehlen. Was...

Kritik: Dead in Tombstone

Dead in Tombstone mit dem wunderbaren Danny Trejo und dem immer mehr wie eine Wachpuppe aussehenden und dauernuschelnden Mickey Rourke ist ein Western um den Anführer einer Banditengang, die sich gegen ihn stellt, umbringt und der dann aus der Hölle zurückkommt, um die alten Kumpels umzubringen. So weit so mehr oder weniger originell. Die Geschichte wird auch nicht komplizierter, der Film konzentriert sich auf wirklich coole Westernbilder mit wirklich coolen...

Kritik: Warcraft

Warcraft (gerne auch mit dem hoffnungsfrohen Zusatz "The Beginning") ist ein Fantasyfilm und basiert auf den Warcraft-Spielen. Ich kenne die Spiele nur von Trailern, so dass ich nichts zur Spieltreue des Films sagen kann, laut Making-Ofs ist diese wohl sehr hoch - wer weiß... Wir beginnen den Film mit den Orks, die von ihrer zerstörten Welt in die Menschenwelt einfallen, um diese zu erobern. Dabei haben wir Gelegenheit, uns an...

Kritik: Inside Out

Inside Out (dt. Alles steht Kopf) ist ein Film darüber, wie Sushi hergestellt wird, er tangiert dabei nicht nur die industrielle Fischproduktion, sondern auch die Weiterverarbeitung, Arbeitsbedingungen in Sushibars und enthält auch einen kleinen Ausblick auf Sesamanbau, das aber nur kurz. Ok. Es ist ein animierter Pixar-Film, wie es im Kopf von Menschen aussieht, wie deren Emotionen das Handeln bestimmen, wie Erinnerungen erzeugt, gespeichert und genutzt werden etc. Das alles...

Kritik: Star Wars: The Last Jedi

Episode Acht der Star-Wars-Reihe, im Deutschen festgelegt auf Plural: "Die letzten Jedi", im Englischen etwas offener. Wie auch immer - ein langer Film, ein guter Film, ein langweiliger Film. Erst mal das Gute: Story, Effekte, Inszenierung, Figuren - alles ok, wie gewohnt. Teilweise gibt es schöne Momente, selten wird es lustig, insgesamt ist der Film eher imposant ausgelegt. Und die Szene, die die Schlussszene hätte sein sollen - Luke vor...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik FFF: Terra Formars

Terra Formars ist die Realverfilmung eines Manga, von dem es auch eine Fernsehserie gibt (alles Informationen, die ich erst nach dem Film gelernt habe). Und es ist ein Takashi-Miike-Film, also ein Muss für den geneigten Kinogourmet, immerhin hatten wir schon Sukiyaki Western Django von ihm gesehen, und der hatte uns ausnehmend gut gefallen. Terra Formars ist ähnlich abgedreht, es geht um eine Gruppe Outlaws, die auf dem Mars schauen sollen, ob dessen...