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Kino Kritik

Kritik: Penguins of Madagascar (2014)

Natürlich bekamen die Pinguine von Madagascar ihre Spin-Off-Serie und zu Recht auch einen eigenen Film: Penguins of Madagascar. Die Frage war: können die Pinguine einen eigenen Film tragen und wird es eine adäquate Geschichte geben.

Beides kann zufrieden mit einem großen „Ja“ beantwortet werden.

Am Anfang des Films erleben wir, wie Private zur Pinguingruppe stößt (na ja, aufgesammelt wird), die sich durch allgemeine Niedlichkeit auszeichnet.

Start der Hauptgeschichte. Oktopus Dave (Dr. Octavius Brine) will die Pinguine in häßliche Monster verwandeln, da er durch die Niedlichkeit der Pinguine nicht mehr beachtet wird. Innerhalb der Pinguine gibt es Knatsch, weil Private nicht nur das Maskottchen sein will. Dave entführt die Pinguine und das ruft North Wind auf den Plan, eine Elitegruppe von Rettern der Welt.

Rivalität zwischen North Wind und den Pinguinen, nebenbei soll der Plan von Brine verhindert werden, was anfangs nicht klappt, die Welt wird schlussendlich von der überragenden Niedlichkeit von Private gerettet.

Das ist es schon, aber die Geschichte schlägt einige Haken, das Tempo ist wahnwitzig hoch, die Gagdichte entsprechend. Die Niedlichkeit aller Figuren ist gesichert und der Film ist einfach grandios. Da stimmt alles, insbesondere die Charaktere werden sinnvoll ergänzt.

Wenn es einen kleinen Kritikpunkt gibt, dann den, dass ich gerne etwas mehr von North Wind gesehen hätte. Aber das ist wirklich Kritik auf ganz, ganz hohem Niveau.

Also zurücklehnen, einen der besten animierten Filme und einen der lustigsten sehen.

Fazit: geht nicht besser, Pinguine in Hochform.

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Kino Kritik

Kritik: Madagascar 3: Europe’s Most Wanted (2012)

Puh, nach dem mittelmäßigen Madagascar 2 jetzt noch ein Teil: Madagascar 3: Europe’s Most Wanted. Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob wir den im Kino gucken sollten oder lieber auf eine billige DVD warten, so enttäuscht war ich noch vom zweiten Teil.

Gut, dass ich nicht auf mich gehört habe 🙂

Unsere Haupthelden wollen immer noch nach New York zurück, dafür brauchen sie die Pinguine und King Julien und Gefolge. Diese finden sie in Monte Carlo, dort werden sie allerdings auch vom Tierschutz ins Visier genommen.

Der ist zwar eigentlich ganz trottelig, bis wir Captain Chantal Dubois, gesprochen von Frances McDormand, kennenlernen: gerissen, fähig und sehr, sehr böse. Ein Genuss.

Wie jetzt am Tierschutz vorbei nach New York kommen? In einem Zirkus, bei dem unsere Helden ihre unterschiedlichen Fähigkeiten und Selbstvertrauen lernen müssen.

Was! Für! Ein! Film!

Hier stimmt einfach alles. Die Albernheit ist zurück. Die schrägen Figuren sind zurück. Chantal Dubois! Der Tanzbär und King Julien! Afro Circus!

Wir sehen einen unglaublich schnelle, witzigen, gagreichen Film, der sowohl mit Slapstick als auch Wortwitz glänzt, dabei die Geschichte nicht vernachlässigt und durchaus auch Tiefe reinbringt, ohne die Tragik überzubetonen.

Die Zirkusleute sind gut, die Zirkusnummern sind stark, es macht einfach Spaß, den Film anzusehen.

Auf jeden Fall ein Eintrag für die Liste der besten animierten Filme und der lustigen Filme. So soll Madagascar aussehen, genau so.

Fazit: sehr, sehr guter Film.

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Kritik: Madagascar: Escape 2 Africa (2008)

Madagascar: Escape 2 Africa, nach dem Erfolg von Madagascar war klar, dass eine Fortsetzung kommen würde – und warum auch nicht. Figuren gibt es genug, Geschichten auch.

Die Rückkehr unserer Helden geht schief und sie crashen in Afrika. Dort entdeckt Alex seine Herkunft und seinen alten Stamm. Die anderen Charaktere haben auch ihre Rollen, der Fokus liegt jedoch stark auf Alex und seiner Geschichte. Er muss sich beweisen, seine Urfähigkeiten wiederfinden, den Stamm anführen, die Freunde behalten, etc. pp.

Ach.

Das ist zu viel. Zu viel Ernst. Zu viel Alex. Zu viel Hintergrundgeschichte und Originstory. Zu viel Umweltaspekte. Zu viel Intrigen. Zu viel Enttäuschung. Zu viel Mühe, einen relevanten Film zu drehen.

Dabei vergisst der Film zu oft, dass man auch albern sein kann, ohne den Ernst aus den Augen zu verlieren. Und dass die anderen Figuren nicht nur schmückendes Beiwerk sind, sondern auch Geschichten haben. Denn wenn die einmal gezeigt werden, gewinnt der Film sofort an Fahrt, Freude, Ansehwert.

Leider bleiben wir zu oft bei der deprimierenden Geschichte von Alex.

Der Film ist nicht schlecht, Animation, Storytelling, Dialoge etc., alles gut. Aber die Leichtigkeit fehlt. Und die war Markenzeichen von Madagascar.

Fazit: leider viel zu schwere Fortsetzung.

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Kritik: Madagascar (2005)

Madagascar – der erste von drei Filmen um Alex, Marty, Melman und Gloria, die aus dem New Yorker Zoo aus Versehen nach Madagascar verschifft werden und dort überleben und zurückfinden müssen.

Der Film lebt von seiner Schnelligkeit, dem Wortwitz und den albernen Figuren, wobei die Nebenfiguren oft die Show stehlen (und entsprechend eigene Spin-Offs bekommen haben), allen voran die Pinguine Skipper, Private, Kowalski und Rico. Aber auch King Julien, Maurice und Mort sind einfach eine Klasse für sich.

Die Geschichte ist interessant erzählt, im Kern ist das zwar eine normale Selbstfindungsgeschichte, aber das Setting ist großartig, die Gags sitzen und die Chemie zwischen den Figuren ist hervorragend. Dabei gibt es tatsächlich genügend Szenen, in denen nicht klar ist, wie sich der Film entwickeln wird. Ich hätte z.B. nicht gedacht, dass Alex Marty in den Hintern beißt. Klasse.

Damit ist schon fast alles gesagt, der Film ist stimmig, für den Erstling sehr gut gelungen und kann nur wärmstens empfohlen werden.

Fazit: sehr guter (Familien-) Film.

I like to move it, move it / She like to move it, move it / He like to move it, move it / You like to… *Move it!*