Kritik: Jûsan-nin no shikaku (13 Assassins)

Jûsan-nin no shikaku (dt. 13 Assassins), der nächste Miike nach dem seltsamen Yattâman (die Liste der rezensierten Miike-Filme). Nehmen wir es vorweg: diesmal gibt es nichts auszusetzen. Was für ein Kracher. Wir sind in den 1840er Jahren und ein böser, wirklich böser Herrscher tötet, vergewaltigt und unterdrückt die Bevölkerung, weil er der Halbbruder des Shoguns ist, darf er das unbehelligt tun. Also muss sich jemand gegen das göttliche Wort des...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik: Yattâman

Yattâman - man muss wohl dabei gewesen sein. Auf den ersten Blick versprach der Film gute Unterhaltung: Live-Verfilmung eines Anime durch Takashi Miike. Beim Ansehen stellt sich Ernüchterung ein: völlig überdrehte Comicverfilmung mit Zotenhumor, richtig schlechtem CGI, schlechter Story, seltsamen Charakteren (Schweinenase, Rattengesicht - nicht metaphorisch) und schlechten Schauspielern. Dazu noch sehr zäh und inkonsistent erzählt. Ich hab drei Anläufe gebraucht, um durchzukommen. Ich vermute mal: Fans des Anime können...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik

Kritik FFF: Terra Formars

Terra Formars ist die Realverfilmung eines Manga, von dem es auch eine Fernsehserie gibt (alles Informationen, die ich erst nach dem Film gelernt habe). Und es ist ein Takashi-Miike-Film, also ein Muss für den geneigten Kinogourmet, immerhin hatten wir schon Sukiyaki Western Django von ihm gesehen, und der hatte uns ausnehmend gut gefallen. Terra Formars ist ähnlich abgedreht, es geht um eine Gruppe Outlaws, die auf dem Mars schauen sollen, ob dessen...

Kritik: Sukiyaki Western Django

Ich weiß, wer Takashi Miike ist, ich kenne seine Bedeutung, trotzdem habe ich noch keinen Film von ihm gesehen. Diese Lücke konnte ich nun bei den Fantasy-Filmfest-Nights mit Sukiyaki Western Django schließen. Ein Western, der so albern anfängt, dass wir (I war mit) uns verwundert ansahen. Japanische Schauspieler, die Englisch radebrechen, als gelte es ihr Leben. Alles falsch betont, was geht, falsche Pausen, eigenartig. Daher auch englische Untertitel, damit man...
Ekkart Kleinod Kino, Kritik