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Kritik: The Mummy

Es geht weiter mit dem Thema „Mumie“ mit The Mummy, ich kann ja auch nix für, dass die bei der Namenswahl der Filme so uninspiriert waren.

Dieser Film ist mit Tom Cruise, Russell Crowe, Annabelle Wallis und Sofia Boutella gut besetzt und trotzdem eine Gurke.

Die Geschichte ist einfach viel zu wirr: eine Mumie wird erweckt (Sofia Boutella) und ein Flugzeug stürzt ab, Cruise kann Wallis retten, sie sollen das Abenteurerpaar werden, aber Cruise kann nun mal nicht schauspielern.

Irgendwie schaltet sich noch Crowe als Jekyll/Hyde ein und verkompliziert die Situation und da hab ich den Überblick verloren und nur noch die Action verfolgt und auf die Geschichte gepfiffen. Es gab ein Happy-End.

Die Action ist mäßig und verlässt sich viel zu sehr auf CGI. Tom Cruise hat keinen Regisseur, der ihn im Zaum hält, der ganze Plot mit Jekyll/Hyde hätte weggekonnt, dafür deutlich mehr Mumie, denn Boutella macht ihre Sache gut für die paar Sekunden, die sie auf dem Bildschirm sein darf. Gebt mir im Mumienfilm Mumie!

So angelt sich der Film von blöder Spannungssequenz zu unnötiger Action und zurück ohne dass Spannung oder Spaß aufkommen würde.

Für einen verregneten, sinnfreien Sonntagnachmittagsfilm ist das ok, mehr nicht.

Fazit: mäßiger Mumienfilm.

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Kritik: The Mummy Returns

The Mummy Returns (Die Mumie kehrt zurück) ist der Nachfolger der Mumie und führt Rachel Weisz, Brendan Fraser, alle überlebenden Gestalten des ersten Teils und einen neu hinzugekommenen Sohn wieder mit Imhotep zusammen.

Fragt mich nicht nach der Geschichte, etwas Überkompliziertes mit dem Scorpion-King (The Rock in seiner ersten Filmrolle mit einem bösen CGI-Ende), der über den Sohn wiederbelebt wird, Imhotep erwacht ebenfalls wieder, alle müssen zu einer Pyramide reisen und dort findet der Endkampf statt.

Der Film ist nicht gut. Man merkt, wie sich alle bemüht haben, den Charme des ersten Teils zurückzuholen und noch eins draufzusetzen, aber das ist zu bemüht, zu viel, wieder einmal soll alles größer, schneller, bombastischer werden und wird doch nur schlechter. Jegliche Leichtigkeit weicht einer gezwungenen Fröhlichkeit.

Die Geschichte ist viel zu kompliziert, sehr zäh und äußerst unlogisch (auch im selbst gewählten Universum) und das fällt halt auf, weil der Film nicht gut ist. Und Teil 3 ist auch nicht viel besser.

Es ist schade, weil sich alle Beteiligten große Mühe gegeben habe, das merkt man dem Film an.

Fazit: leider eine mäßige Fortsetzung eines sehr guten Films.

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Kritik: The Mummy

The Mummy (Die Mumie), der erste Film der Reihe mit Rachel Weisz und Brendan Fraser ist ein sehr gelungener, lustiger Abenteuerfilm.

Er kam zu einer Zeit heraus, als die „großen“ Abenteuerfilme gerade Pause hatten und belebte das Genre auf eine sehr angenehme Art.

Ach, ich hab gar keine Lust, die Geschichte zu erzählen, ganz knapp: Mumie wird befreit und bringt alle um, bis sie von unserem Paar erledigt wird.

Interessant ist die Erzählart, die Leichtigkeit, mit der das Thema angegangen wird und die ganz leichte Tragik, die der Mumie und ihrer Liebe innewohnt. Die Spielfreude, mit der Weisz und Fraser überzeugen können, ihre Chemie stimmt, ihre Dialoge sind wunderbar und beide haben ihre Schwächen, was dem Film zugute kommt.

Dazu kommen sehr gut geratene Spezialeffekte, die damals State-Of-The Art waren und gut gealtert sind. Böse Amis, gute Briten, selbst die Wüstenbewohner werden halbwegs mit Würde dargestellt (na ja, einer von ihnen).

Ja, der Film ist immer noch gut und kann uneingeschränkt empfohlen werden. Ein deutlich besserer Indiana-Jones-Nachfolger als dessen 4. Teil (ok, fast jeder Film ist besser als dieser Mist).

Imhotep…

Übrigens scheint die deutsche Synchro sehr schlecht zu sein. Just saying.

Fazit: sehr charmanter, kurzweiliger Abenteuerfilm.

„Look, I… I may not be an explorer, or an adventurer, or a treasure-seeker, or a gunfighter, Mr. O’Connell, but I am proud of what I am.“
„And what is that?“
„I… am a librarian.“