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Kino Kritik

Kritik: Banlieu 13 (2004)

Hach, die Franzosen… Wenn sie mal wollen, dann kommen Filmkracher heraus wie Banlieu 13 (dt., haltet Euch fest: „Ghettogangz – Die Hölle vor Paris“. Mit „z“!)

Unser eigentlich Guter Leïto (David Belle, Erfinder von Parcour) will für Ordnung in seinem (von einer Mauer umgebenen und von der Polzei aufgegebenen) Banlieu (Stadtteil) sorgen und die Kriminalität möglichst gering halten, indem er den Oberkriminellen Taha ausliefert.

Das geht wegen Korruption schief und Taha entführt Leïtos Schwester.

Eine Nuklearbombe wurde gestohlen und landet im Banlieu, deswegen muss der aufrechte Polizist Damien Tomaso (Cyril Raffaeli) Undercover versuchen, die Bombe herauszuschaffen, Taha besiegen, Schwester befreien.

Beide kommen zusammen und schaffen das mit mehreren Verwicklungen und intriganten Politikern.

An sich eine ordentliche Geschichte, die dazu dient, die einzelnen Kampf- und Parcourszenen aneinanderzubinden. Diese sind beeindruckend ausgeführt. Das ist allererste Sahne, kann man sich eigentlich stundenlang ansehen.

Dazu eine typisch französische Inszenierung: keine Angst vor schrägem Humor, trotzdem geerdet und ehrlich, Herz am rechten Fleck.

Mehr ist fast nicht zu sagen, jeder Actionfan sollte den Film gesehen haben, ist einfach ein sehr guter Film.

Fazit: sehr guter Actionfilm mit Parcour.