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Kino Kritik

Kritik: Puss in Boots

Puss in Boots (Der gestiefelte Kater) ist ein Spin-Off der Shrek-Reihe, zuerst im zweiten Teil aufgetreten hatte er einen solchen Eindruck hinterlassen, dass ein eigener Film konzipiert wurde. Das lag sicher nicht zuletzt an Antonio Banderas, der den Kater wunderbar verkörpert.

Wir begleiten den Kater, wie er mit Humpty-Dumpty und Kitty die Gans stiehlt, die goldene Eier legt, um seiner Stadt zu helfen (fragt nicht, vor allem nicht, wer Humpty-Dumpty ist). Es gibt Verwicklungen und bösen Verrat, dann Hilfe von Kitty und letztendlich ein Happy-End. (Kurzfassung)

Leider ist der Film nicht so gut geworden, wie er sein könnte. Banderas und Salma Hayek sind punktgenau für Puss und Kitty besetzt, ihre Auftritte im Film sind richtig gut und darauf hätte sich der Film konzentrieren sollen.

Aus Gründen der Unerfindlichkeit haben sich die Macher jedoch dafür entschieden, eine überkomplizierte Geschichte mit sehr unsympathischen Bösewichtern und viel Verrat zu erzählen, die dem Film den Drive nimmt und eine unnötig negative Emotionalisierung erzeugt. Das zieht mich einfach runter und nimmt mir zu einem beträchtlichen Teil den Spaß am Film. Außerdem wurde wieder versucht, 3D „auszunutzen“, ohne dass das den Film unterstützt.

Dennoch: die Szenen mit den Katzen sind toll, die Animation ist hervorragend, 3D hätte nicht sein sollen. Licht und Schatten in einem sehr unregelmäßig gelungenen Film.

Fazit: leider nur Durchschnitt, vielleicht, wenn es einen „nur-Katzen-Cut“ gäbe…