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Kritik: Shrek Forever After

Shrek Forever After – der Abschluss der ingesamt ordentlichen Shrek-Reihe – ein sehr, sehr schwacher Abschluss.

So schwach, dass wir uns gemeinsam kaum noch dran erinnern können, irgendwas mit Rumpelstilzchen, einer Zeitreise und der Erkenntnis, dass Familie was Gutes ist. Statt die Geschichte der Figuren fortzuführen, wird über die abgeschmackte Zeitgeschichte wieder alles auf null gesetzt und wieder von vorne begonnen, schade.

Also wieder eine 08/15-Geschichte, diesmal aber leider nicht gut erzählt, sondern behäbig und ohne gute Gags. Und dann noch in 3D – einer der überflüssigsten Erfindungen nach Geruchkino.

Machen wir nicht viel Worte: einfach noch mal den ersten oder zweiten Teil ansehen und dran erfreuen.

Fazit: leider kein gelungener Abschluss.

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Kritik: Shrek 2

Nach dem Riesenerfolg von Shrek war es klar, dass es eine Fortsetzung geben würde: Shrek 2. Die Frage ist also: kann der Film halbwegs das Niveau des ersten Teils halten?

Nicht ganz (aber das hat keiner erwartet), aber er schlägt auch nicht zu sehr nach unten aus, im Gegenteil, es ist ein sehr guter Film geworden (mit kleinen Einschränkungen).

Fiona und Shrek besuchen deren Familie und die mögen Shrek nicht, sondern Prince Charming. Es wird ein Komplott geschmiedet, in dessen Verlauf sich Fiona in Charming verlieben soll, Shrek zu einem Menschen wird und eine Fee die Strippen zieht.

Die Geschichte ist ok, kleines Manko: dieses dauernde Menschgewerde und die Frage Mensch/Oger nervt mich auch hier. Dennoch ist der Film schnell, die Gags sitzen, die Figuren sind gut getroffen bis sehr charmant und so manche Wendung überrascht.

Highlight des Film ist aber Puss in Boots (Der gestiefelte Kater), der hier eingeführt wird. Was für eine Figur. Und mit Antonio Banderas perfekt besetzt.

Für die Fortsetzung von Shrek schlägt sich der Film hervorragend, der dritte Teil, den ich schon früher rezensiert habe, kann das Niveau dann leider nicht mehr halten.

Fazit: sehr gute Fortsetzung.

Pray for mercy from Puss… in boots.

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Kritik: Shrek

Es gibt so Filme, da kommt einfach alles zusammen und dann ist das der Film für ein bestimmtes Genre, obwohl es vorher und nachher auch schon FIlme gab. So etwas ist Shrek für Animationsfilme. Es ist nicht der erste computeranimierte Film, nicht der erste für Erwachsene und Kinder, nicht die erste Komödie – aber er ist ein Riesenhit gewesen und lange die Messlatte für computeranimierte Komödien.

Und das zu Recht. Der Film schafft es, eine 08/15-Märchengeschichte um den Helden, der eine Prinzessin rettet un diese dann heiratet durch die Figuren und Umstände neu zu erzählen, immer wieder aufzubrechen und dennoch an sich nicht davon abzuweichen.

Shrek als Held ist Klasse, ein Oger, dem alle egal sind und der nur seine Ruhe will und einen typischen Sidekick bekommt: Donkey ist Klasse – laut, nervig, unschuldig fröhlich, Herz am rechten Fleck. Sie müssen gegen den bösen Farquaad ziehen und auf ihrer Reise auch noch Prinzessin Fiona (Klasse) vor der „bösen“ Drachin (Klasse) retten.

Nur dass die Drachin nicht böse ist, Fiona nicht gerettet werden muss, Shrek eigentlich nur eine Zwiebel ist und das alles in einer unglaublichen Geschwindigkeit mit nicht enden wollenden Gags – zeichnerisch, textuell, situativ – erzählt wird.

Jedes Klischee wird angesehen und gebrochen, dabei wird auch vor derbem Humor nicht zurückgeschreckt.

Einziger Wermutstropfen für mich: Fiona muss zur Ogrin werden, damit die Liebe in Ordnung ist, das hat mich schon beim ersten Sehen gestört und stört mich noch immer. Alles wird aufgebrochen, nur bei den Haupthelden wird dann zurückgeschreckt, was bei Donkey und der Drachin wunderbar funktioniert.

Trotzdem ist der Film zurecht ein Meilenstein und auf der Liste der besten animierten Filme.

Fazit: sehr guter, lustiger Märchenfilm.

We can stay up late, swapping manly stories, and in the morning, I’m making waffles!