Kritik: The Raid 2

The Raid 2 (Serbuan Maut 2: Berandal) ist die Fortsetzung zum grandiosen The Raid.

Große Erwartungen – noch größere Enttäuschung.

Der Film ist lang. Viel zu lang. Extrem lang. 2 Stunden 30, die sich anfühlen wie 4-6 Stunden. Laaaaaang.

Irgendein Plot um einen Gangster, der zur Strecke gebracht werden soll, wozu unser Held Undercover geht. Ab und an etwas Action, die gut ist, aber nicht so reinhaut wie beim Vorgänger. Dazwischen gähnende Langeweile, in der die Geschichte erzählt wird, die so uninteressant ist, dass man sich die Haare raufen möchte. Wie kann man denken, dass die Actionhelden Schauspieler wären, denen man beim schauspielern zusehen möchte?

Aaargh.

Dieser Film war so langweilig, dass ich fast sagen möchte, Hateful Eight war schnell inszeniert.

Ernsthaft: eine Stunde schauspielern raus, dann hat man einen passablen, nicht ganz so guten Nachfolger, aber so ist der Film ungenießbar. Da hat jemand versucht, John Woo zu sein, ohne dessen inszenatorische Fähigkeiten zu haben.

Fazit: großen Bogen um den Film machen – Langeweile mit Ansage.

Kritik: The Raid

The Raid (Serbuan Maut), in der IMDB seltsamerweise als „The Raid: Redemption“ ausgewiesen, ist ein indonesischer Kampfsportactionfilm eines walisischen Regisseurs (Gareth Evans).

Es geht um ein SWAT-Team, das ein mehrstöckiges Apartmenthaus stürmen soll, um den Bösewicht gefangenzunehmen, der das gesamte Gebäude unter seiner Kontrolle hat. Ein Teammitglied ist ein Verräter, jada jada jada, alle tot.

Der Film konzentriert sich auf das „jada jada jada“ und setzt Maßstäbe, was Kämpfe in einem Haus, in Wohnungen, über mehrere Etagen oder mit allerlei Hilfsmitteln bis hin zur Leuchtstoffröhre angeht.

Wenn wir erst einmal im Haus sind, was nicht sehr lang dauert, gibt es Action vom Feinsten, satt und sehr brutal. Wer das mag ist hier bestens aufgehoben und wird ähnliches suchen aber sehr, sehr selten finden.

’nuff said.

Fazit: einer der besten Martial-Arts-Actionfilme ever.