Kritik: The Raid 2

The Raid 2 (Serbuan Maut 2: Berandal) ist die Fortsetzung zum grandiosen The Raid.

Große Erwartungen – noch größere Enttäuschung.

Der Film ist lang. Viel zu lang. Extrem lang. 2 Stunden 30, die sich anfühlen wie 4-6 Stunden. Laaaaaang.

Irgendein Plot um einen Gangster, der zur Strecke gebracht werden soll, wozu unser Held Undercover geht. Ab und an etwas Action, die gut ist, aber nicht so reinhaut wie beim Vorgänger. Dazwischen gähnende Langeweile, in der die Geschichte erzählt wird, die so uninteressant ist, dass man sich die Haare raufen möchte. Wie kann man denken, dass die Actionhelden Schauspieler wären, denen man beim schauspielern zusehen möchte?

Aaargh.

Dieser Film war so langweilig, dass ich fast sagen möchte, Hateful Eight war schnell inszeniert.

Ernsthaft: eine Stunde schauspielern raus, dann hat man einen passablen, nicht ganz so guten Nachfolger, aber so ist der Film ungenießbar. Da hat jemand versucht, John Woo zu sein, ohne dessen inszenatorische Fähigkeiten zu haben.

Fazit: großen Bogen um den Film machen – Langeweile mit Ansage.