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Kino Kritik

Kritik: The Scorpion King

Die „originale“ Mumie hat nicht nur Schlechtes hervorgebracht, aus dem mäßigen zweiten Teil entsprang The Scorpion King mit The Rock.

Der war ja nur als tragischer Endgegner im zweiten Teil aufgetaucht und bekommt hier seine Origin-Story. Und obwohl ich sowas nicht mag – die hier ist gelungen.

Man nehme lauter Antischauspieler: The Rock, Michael Clarke Duncan, Steven Brand, Kelly Hu, Ralf Möller, … und stecke sie in eine sympathische Sandalen-Helden-Geschichte. The Rock kann zwar nicht schauspielern aber einen sympathischen Helden sehr gut verkörpern (und hat seine Augenbraue). Dazu Grant Heslov als Comic-Relief.

Der Film erzählt eine simple Rachegeschichte, bei der sich The Rock an Memnon rächen muss, dabei dessen Thron übernimmt und bis zu seinem bitteren Ende ein gerechter König mit Kelly Hu an seiner Seite sein wird.

Simpel ist dabei gut – es kann nicht viel falsch erzählt werden – die Action stimmt, die Chemie zwischen den Darstellern auch. Und die Muskeln der hauptsächlich Beteiligten.

Um es klar zu sagen: der Film spielt in einer anderen Liga als die erste Mumie, eher bei den Conanfilmen, Red Sonja etc. Aber er macht seine Sache gut und unterhält auch an einem sonnigen Sonntagnachmittag.

Es scheint eine Menge Fortsetzungen zu geben (ohne The Rock), habe ich alle nicht gesehen.

Fazit: überzeugender Abenteuerfilm mit viiiiel Muskeln.