Am Sonnabend (5.4.08) war in der Schmelinghalle Night of the Jumps. Ich hatte Karten von I bekommen und wir sind zusammen hin.

Nun ist Motorradspringen ja etwas, das ich im Fernsehen gerne mal anschaue, aber nach zehn Minuten dann auch weiterschalten kann. Daher blieb abzuwarten, wie das Ganze in natura wirkt. Ergebnis: sehr gut.

Wir wühlten uns durch den Anreiseverkehr, glücklicherweise mit Motorrad, daher war das Parkplatzfinden kein Thema. Im Gegensatz zum Manowar-Konzert war keine Schlange am Eingang, so dass wir zügig in die Halle kamen.

Dort war der gesamte Boden mit Sand bedeckt, mit zwei riesigen Hügeln und vier Rampen. Beeindruckend. Dazwischen ein Caterpillar, ein Motorrad und ein Auto. Da Suzuki der Hauptsponsor war, gab es Autos und Motorräder ausgestellt. Die Autos sind nicht mein Ding, die Motorräder zu klein oder zu häßlich. Zumindestens die zwei, auf denen ich gesessen habe. (Abgesehen davon: Suzuki, die Webseite ist so langsam und mies gemacht, dass ich keine Lust habe, weitere Links zu setzen. Eine Zumutung.)

Wir suchten unsere Plätze weit oben, hatten eine gute Sicht auf das Geschehen. Der angezeigte Zeitplan entmutigte uns, denn laut ihm wären wir zwei Stunden zu spät gekommen und hätte nur noch anderthalb Stunden vor uns. Zum Glück log der Plan, wir waren erst dreiviertel zwölf wieder aus der Halle raus.

Pünktlich um acht ging es los, ein Trailer mit Auto, das auch in die Halle gefahren kam, heraus stieg eine halbnackte Frau, die von halbnackten Frauen in Kutten empfangen wurde. Die halbnackten Frauen waren auch weiterhin in den Nicht-Sprung-Sequenzen ein integraler Bestandteil der Show, weswegen sie nicht weiter erwähnt werden.

Dann wurden die Fahrer vorgestellt, durch’s Programm führte ein erstaunlich guter Sprecher, der Fahrer und Sprünge kannte, das Publikum animierte und insgesamt für Stimmung sorgte. War auch nicht so schwierig bei den Drucklufttröten, die verkauft wurden, die, wie der Sprecher mehrmals betonte, in den USA verboten sind. Warum wohl? Ich hielt es ohne Propfen aus. Lauter als Motörhead war es auch nicht.

Danach war die Qualifikation, es ist schon erstaunlich, die Sprünge live zu sehen. Mich beeindruckte der Whip am meisten, es ist erstaunlich, wie man das Motorrad im Flug komplett schräg stellen und dann noch zurückholen kann. Es gab einen Sturz, glimpflich, nur Abschürfungen.

Danach kamen Whip-Contest, Hochspringen und Caterpillar-Tanzen. Auch erstaunlich, dass man mit den kleineren Geräten auf zwei Reifen springen und sich drehen kann.

Danach das Finale, der Publikumsliebling verlor mit einem Punkt, der Sieger war aber auch ein würdiger Vertreter.

Fazit: war schön, kann man empfehlen. Nächstes Jahr kommt das Ereignis wieder nach B., wir vermuten, in die neue O2-World, gleich um die Ecke.

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