Warum soll ich es aufschreiben, wenn es die Radspannerei schon so schön gemacht hat.

Der Sachverständige Dr. W. […] Nach den Aufzeichnungen des Fahrtenschreibers hatte der LKW eine Geschwindigkeit zwischen 10 und 17 km/h, als er abbog. Weiter: “Wenn der Fahrer Schrittgeschwindigkeit gefahren wäre, hätte es zwar möglicherweise eine Kollision zwischen LKW und Radfahrerin gegeben, aber er wäre in einem Meter zum Stehen gekommen.” Einige Minuten später ebenfalls wörtlich: “Der LKW-Fahrer fährt fünf bis sechs Sekunden weiter, nachdem er die Hand gesehen hat. Er hat die Hand nicht mit einer Kollisionsgefahr assoziiert”.

[…]

Der Angeklagte wurde nach seinem Unfall von seiner Firma entlassen und wehrte sich gegen die Kündigung nicht. Nach neun Monaten Arbeitslosigkeit fährt er nun wieder LKW.

Da bin ich einfach nur noch müde.

Mein Kommentar dort:

Hi an alle, die die Gegend dort nicht kennen:

die Karl-Marx-Allee ist die Hölle für Radfahrer und beim Umbau der Straße wurde wieder einmal nur für Autos umgebaut. Die Radwege sind benutzungspflichtig und auf der Fahrbahn fährt man nur einmal. Dort wird Du schneller weggehupt, angefahren etc. als Du “Piep” sagen kannst. Und die Polizei sieht die Schuld ausschließlich bei den Radfahrern. Und die Geisterradler nicht vergessen. Been there, done that.

In Richtung Osten wird es noch schlimmer und wer mal so richtig mies fahren will, kann die Frankfurter Allee ausprobieren (Verlängerung der KMA).

Fazit: KMA/FF-Allee fährst Du nicht mal als hartgesottener Kampfradler auf der Fahrbahn. Ebenfalls: Been there, done that.

(Quelle: Radspannerei)

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