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Berliner Motorrad-Presse (22)

Pressemitteilung 1809 vom 25.6.09:

Ein Kradfahrer erlitt gestern Nachmittag schwere Verletzungen, nachdem er in Charlottenburg einen Fußgänger gestreift hatte und stürzte. Der 22-jährige „Kawasaki“-Fahrer war gegen 15 Uhr 20 auf der Otto-Suhr-Allee in Richtung Ernst-Reuter-Platz unterwegs, als es zwischen ihm und einem 64-Jährigen, der die Fahrbahn überquerte, zu einer Berührung kam. Beide stürzten infolge des Kontaktes. Der Kradfahrer kam mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, Lebensgefahr besteht nicht. Der 64-Jährige wurde in einer Klinik ambulant behandelt.

Pressemitteilung 1837 vom 28.6.09:

Schwere Verletzungen zog sich gestern Abend ein Motorradfahrer in Baumschulenweg zu. Der 35-Jährige war mit seiner „Yamaha“ gegen 18 Uhr 10 in der Südostallee in Richtung Baumschulenstraße unterwegs, als er in einer leichten Kurve ins Schlingen geriet und die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Nachdem er die Borsteinkante berührt hatte, stürzte er zu Boden und musste notärztlich versorgt werden. Anschließend kam er zur stationären Behandlung in eine Klinik. Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht verletzt. Die Südostallee war während der Unfallaufnahme für rund 30 Minuten gesperrt.

Nicht schuld, schwer verletzt: 16
Nicht schuld, tot: 3
Selbst schuld, schwer verletzt: 6
Selbst schuld, tot: 1
Unklar, tot: 1

2 Antworten auf „Berliner Motorrad-Presse (22)“

Ich verfolge schon seit einigen Wochen die Beiträge zur Berliner Motorradpresse. Nicht klar ist mir, welchen Gruppen du die jeweiligen Unfälle zuordnest. Erstaunlich finde ich die Gruppe
Nicht schuld, schwer verletzt: 16

Nicht schuld wären die 16 Motorradfahrer, wenn sie sich in allen Fällen an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 kmh bzw. 30 kmh in verkehrsberuhigten Zonen gehalten hätten. Die Polizeiberichte sagen dazu in aller Regel nichts, ich halte es aber für nahezu ausgeschlossen, dass das bei allen 16 Motorradfahrern der Fall war. Ich erlebe diese Fahrer in dieser Stadt so, dass sie durch ihre Geschwindigkeit nicht nur sich sondern auch andere Menschen stark gefährden.

Gruß von Werner

Ich ordne die Unfälle so ein, wie ich sie der Mitteilung entnehme. Wenn also ein Auto wendet, ohne auf den Verkehr zu achten, ist es schuld. Dito beim Abbiegen.

Das gute alte „Der ist zu schnell gefahren“ ist sehr selten die Unfallursache. Sehr selten.

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