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Kino Kritik

Kritik: Das Testament des Dr. Mabuse

Das Testament des Dr. Mabuse, hier ist der Film von 1962 gemeint, der vierte Teil der Neuverfilmungen (wir haben den dritten ausgelassen, der kommt noch). Der Film ist eine Neuverfilmung des 1933er-Films, den ich nicht gesehen habe, einen Vergleich kann ich daher nicht ziehen.

Im Gegensatz zum zweiten Teil legt der Film wieder etwas mehr Wert auf Mabuse und seine Wirkung im Hintergrund und gewinnt dadurch deutlich an Atmosphäre. In der ersten Hälfte des Films ist das auch gut gelungen, mit der Einführung des Boxers nimmt der Film jedoch stark ab.

Es wird großer Wert auf eine schnelle Inszenierung gelegt, das kann man dem Film nicht vorwerfen. Dafür werden die Charaktere immer holzschnittartiger, selbst Gerd Fröbe kann nur noch Durchschnitt spielen. Harald Juhnke muss den lustigen Sidekick mit Schenkelklopferhumor spielen – ganz schlimm. Die Rolle von Senta Berger hätte wieder eine Stehlampe übernehmen können. Und der Boxer hat nicht nur eine sehr undankbare Rolle – er ist auch kein guter Schauspieler.

Einzig Charles Regnier sticht als Darsteller des lässigen Verbrechers heraus.

Die Dialoge sind schlimm. Die Logik ist nicht vorhanden. Und überhaupt.

Insgesamt atmosphärisch besser als der zweite Teil aber leider nur noch ok unterhaltsam.

Fazit: durchschnittlicher Film der Zeit.

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