Als Besucher der letzten Games Convention in Leipzig war es für mich Ehrensache, zu deren Nachfolgeveranstaltung, Games Convention Online, zu gehen. OK, eigentlich zu fahren.

Schönes Wetter machte es mir einfach, mich für das Motorrad zu entscheiden. Der Weg ist wie folgt: aus B rauskommen, nach Michendorf fahren und dann der B2 folgen bis zum Messegelände. Die Fahrt war toll, die Straße ist so gut wie fertiggebaut, zwischendurch als Höhepunkt die Durchquerung der Dübener Heide. Dort durfte ich noch ein Oldietreffen überholen: schon die Fahrt hat sich gelohnt. Motorradfahren kann ich jedem nur empfehlen, wenn eine Fortbewegung wirklich Spaß macht, dann die mit dem Motorrad. Und das muss man selbst probiert haben, davon zu hören oder als Sozius zu erleben trifft das Gefühl von Beschleunigung, Wind, Freiheit nicht mal annähernd.

Zurück zu den Spielen: in Leipzig angekommen wartete ich noch etwas, um die billigere Eintrittskarte nutzen zu können und betrat das leere Gelände. Es ist schon traurig, zu sehen, wie leer eine Messe sein kann, die noch letztes Jahr aus allen Nähten platzte. Eine Halle mit Spielen, eine Eventhalle und das Außengelände, das war’s. Zeit also, tatsächlich Inhalte zu bestaunen.

Online-Spiele sind erstaunlich gut geworden, das ist das grobe Fazit für mich. Ich bin eher der Zuhausespieler in der Solomission eines Spiels, also nicht die Zielgruppe. Die Spiele waren ansehnlich, schnell, gut. Und vor allem vielfältig. Während sich meine Vorurteile in Rollenspielen erschöpften, waren hier Strategiespiele zu sehen, Actionspiele, Rollenspiele, was-weiß-ich-Spiele, ich hab’s mir nicht merken können. So gesehen ein interessanter Einblick in eine mir noch unbekannte Welt.

Draußen konnte man entpannt Volleyball spielen, oder, wie in meinem Fall, Leuten beim Volleyball mit einem Getränk in der Hand aus einem Liegestuhl zusehen. Sehr schön entspannt.

Den begeisternden Abschluss bot das Konzert von VP-1 in der zweiten Halle, trotz wenig Publikum, das auch noch zum großen Teil auf Sitzen saß (ich), rockten die ab, dass es eine Freude war. Kann ich jedem nur empfehlen, die Band, sehr gut. Reinhören bei Myspace.

Dann hatte ich auch schon genug gesehen, zurück wieder auf der B2, wieder ein Genuss.

Fazit: ein interessanter Neuanfang, ich hoffe, es wird was draus, der Umgang mit der GC war schon unterste Schublade, es bleibt zu hoffen, dass auch hier Innovation belohnt wird. Nächstes Jahr gerne wieder.

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