Kritik: Das Mädchen, das durch die Zeit sprang

Das Mädchen, das durch die Zeit sprang (Toki o kakeru shôjo) ist ein Anime, das wieder im Rahmen der empfehlenswerten Anime-Night von Pro7Maxx lief.

Es geht um Makoto, die rückwärts in der Zeit springen kann und das auch sehr freundlich zu ihrem und anderer Leute Vorteil nutzt. So geht es neben eigenen und fremden Liebesdingen auch um viel-Essen-können oder nicht mehr so oft zu spät zur Schule kommen. Es gibt zwar negative Auswirkungen, aber die sind auch eher freundlich und nur ein wenigen Fällen gravierend.

Dennoch kumulieren sich die Veränderungen, bis es, wie in tragischen Anime üblich, plötzlich doch unüberwindliche Schwierigkeiten gibt, aus denen man nur durch Verzicht (und Taschentücher) herauskommen kann. Aber auch das meistert Makoto.

Das Schöne an dem Film ist die Leichtigkeit, mit der die Geschichte erzählt wird. Wenn Makoto ihre Fähigkeit kennenlernt, probiert sie auch erst einmal unbeschwert rum, albert mit der Geschichte, ändern vieles, was erst einmal unwichtig erscheint. Aber wenn man einen Pudding essen kann, dann kann man das auch mehrmals tun. Die Tragik kommt zwar irgendwann rein, wird aber nicht zu schwer erzählt. Auch wenn viele Tränen fließen.

Gezeichnet ist der Film tadellos, erstaunlich wie gut die Animes seit einigen Jahren sind.

Fazit: sehr guter, leichter Film.

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