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Kino Kritik

Kritik: Knives Out

Knives Out ist ein Krimi, bei dem wir mit Daniel Craig, unserem Detektiv, versuchen, herauszufinden, wer den Hausherr ermordet hat oder ob dieser doch Selbstmord begangen hat.

Der Film lehnt sich an Agatha-Christie- oder Sherlock-Holmes-Geschichten an, das heißt, die Hintergründe der Tat führen zu vielen Verdächtigen, die eigentliche Tat ist unnötig kompliziert aber die Suche nach dem/der richtigen Täter/in macht Spaß.

Und das muss man dem Film zugute halten. Die Tat selbst ist recht früh klar, die Hintergründe nicht, die Verdächtigen sind schön verdächtig und auch wenn sich jemand als unschuldig herausstellen sollte, sind wir meist doch nicht froh drüber.

Die Schauspieler machen ihre Sache durch die Bank weg gut, das Wiedersehen mit alten Bekannten wie Don Johnson, Jamie Lee Curtis oder Toni Collette ist schön, auch wenn deren Rollen eher kurz sind. Getragen wird der Film von Ana de Armas und Daniel Craig, beide sehr gut. Der Akzent von Daniel Craig ist etwas aufgesetzt, das ist aber auch schon der größte Kritikpunkt.

Die Auflösung der Geschichte selbst ist jetzt nicht unbedingt überraschend oder hochinnovativ, das macht aber nichts, hier ist „schlüssig“ besser als „clever“. Die Erzählweise ist ruhig mit einigen Humorspitzen, zusammenfassend: nett.

Fazit: guter Film.

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