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Kino Kritik

Kritik: Jack Brooks (FFF)

Jack Brooks: Monster Slayer, ein vergnüglicher Monsterfilm, bei dem alles noch echt ist: Gummimonster, viel Flüssigkeit, blöde blonde Freundinnen und coole andere Frauen.

Mittendrin Jack Brooks, der ein Trauma überwinden muss und seinen Jähzorn unter Kontrolle bringen will. Wie es dazu kam und wie die endgültige Lösung des Problems aussieht, erzählt der Film. Dabei geht es nach einem fulminanten Anfang gemächlich und ruhig zur Sache, Figuren werden eingeführt, geschlagen und anschließend gefressen oder zu Zombies umgewandelt, so dass Jack alle Hände voll zu tun hat.

Es sind die vielen kleinen skurrilen Szenen, die den Film herausragend gut machen, allen voran Robert Englund, der gewohnt gut spielt. Aber auch z.B. David Fox als Howard hat zwei denkwürdige Auftritte.

Es sind die anderen Zuschauer, die den Film zum Albtraum machen, drei Leute mittleren Alters mit Niveaubrillen, die sonst die „guten“ Filme sehen und auch mal einen Monsterfilm sehen wollen. Die mit Bier, Erdnussflips, Erdnusschips, Nachos, Sauce und Gummibärchen bewaffnet ins Kino kommen und DIalogs führen wie „Kannft Du mal die Flipfs aufmachen, die schmecken so gut gemifft mit den Chipfs.“ „Echt, das schmeckt Dir?“… Dann im Film hält die Blase natürlich nicht, also aufs Klo und die ganzen Tüten müssen geräuschvoll geöffnet und verzehrt werden. Im Film wird dann herablassend über die Monster gelacht, wenn die Szenen etwas heftiger werden. Nach der Vorstellung lassen diese asozialen Arschlöcher natürlich allen Müll liegen, soll das Kino doch sauber machen.

Da wünscht man sich, Jack Brooks zu sein.

Fazit: langsamer, kurzweiliger Old-School-Monster-Slayer-Film.

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