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Kino Kritik

Kritik: Pom Poko

Pom Poko ist einer von den guten Ghibli-Anime.

So einer, der ganz ruhig aber ungeheuer faszinierend eine phantastische Geschichte um die Verdrängung des Menschen durch die Natur erzählt, ganz ohne Happy End aber trotzdem freundlich, nachdenklich und wunderschön.

Tokio breitet sich aus und beginnt, Häuser im Tama-Naturschutzgebiet zu bauen, in dem insbesondere Marderhunde wohnen. Diese wollen sich wehren, aber es ist nicht klar, wie: Gewalt? Anpassung als Menschen? Überzeugung?

Jeder Weg wird irgendwie ausprobiert, keiner passt, denn die Menschen sind so fern von der Natur, dass sie darauf nicht mehr achten können.

Soweit die trockene Geschichte, aber die Marderhunde sind nicht nur knufflig, sondern können sich auch in alles verwandeln, was sie wollen, sie sind lebenslustig und lassen sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen bis zum bitteren Ende. Das ist sooo gut, die Einfälle, die Nebengeschichten, der überbordende Humor. Die riesigen, verwandelbaren Klöten. Köstlich.

Man kann es schlecht erzählen, diesen Film muss man tatsächlich sehen, sich in den Bann ziehen lassen und am Ende feststellen, dass tatsächlich zwei Stunden wie im Flug vergangen sind.

Auf jeden Fall in der Liste der besten Anime.

Fazit: wunderschöner Ghibli, genau das, was das Studio großgemacht hat.

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