Sie nannten ihn Knochenbrecher (international „Drunken Master“, was dem Inhalt des Films und dem Originaltitel „Zui quan“ näher kommt) – einer der Klassiker von Jackie Chan.

Neben dem unpassenden Titel heißt die Hauptfigur Wong im Deutschen „Freddie“, gespielt von „Jacky Chan“, warum auch immer mit „y“.

Es geht drum, sich zu prügeln und den Drunken-Style vorzustellen und zu promoten. Dafür wird jeder Anlass genommen, klassischer dreiteiliger Aufbau: junger Idiot prügelt sich mit jedem, der nicht bei drei auf dem Baum ist, mal aus gutem Grund, mal, weil er blöd ist.

Dafür muss er ein Jahr zum strengen Lehrmeister So Hai, der ihm den Drunken-Style beibringt und in epischen Übungsszenen vorher ausgiebig quält.

Am Ende dann großer Bosskampf mit Donnerfuß, den er besiegen kann.

Ja, die Geschichte gewinnt keine Preise, aber die Kämpfe sind gut. Der Film ist Kanon, einer der ersten lustigen Chan-Filme, kaum Leerlauf, viel Klopperei, die erstaunlich gut choreographiert und ausgeführt ist. Vor allem die leider nur sehr kurz auftretende Linda Lin, die die besten Moves hat.

Dazu die 70er/80er-typische Geräuschkulisse, bei der jeder noch so leichte Schlag ein „Wusch“ hervorruft. Der Film macht heute noch Spaß, wenn man das Alter in Betracht zieht, die Ohren auf Durchzug schaltet und sich an sinnlosen, athletischen Phantasiekämpfen erfreuen kann.

Fazit: kann man noch mal angucken.

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