Für dieses schlimme Wortspiel bin ich nicht verantwortlich, sondern Lemmy und der ist unkritisierbar.

Und damit zu „We are Motörhead, …“ Schon wieder ist ein Jahr um, Zeit für das Motörhead-Konzert, dieses Mal wieder in der Arena.

Nachdem letztes Jahr unangenehmerweise viele Nazis da waren, war das diesmal nicht der Fall, mit Vorgruppen wie Doro und Grand Magus auch glücklicherweise nicht zu erwarten. Leider habe ich Grand Magus verpasst, das wäre mal interessant gewesen: mein erstes Live-Doom-Metal-Konzert. Stattdessen kam ich zu Doro an, sehr interessant. Ich würde das als Gute-Laune-Metal bezeichnen: hart genug, ordentliche Struktur in den Liedern, gut gesungen. Leider nicht sehr einfallsreich, aber solider Rock ist auch was Feines. Und Doro hat eine erstaunlich gute Stimme, singt sehr gut. Hat mir gefallen. Beobachtung am Rande: zwei der Gitarristen haben längere und schönere Haare als Doro.

In der Pause dann die Suche nach einem halbwegs rauchfreien Ort, seit Rauchverbot sollte das zwar die ganze Halle sein, aber Theorie und Praxis klaffen weit auseinander. Also den am wenigsten verpesteten Ort gesucht und den Umbau abgewartet.

Pünktlich 21 Uhr (ok zwei Minuten zu spät, das ist noch pünktlich) traten dann Motörhead auf, gleiche Show wie immer, ein paar Lieder angeändert, was soll man sagen: sie können es. Leider sind die sehr guten Lieder auch sehr kurz, einige Langweiler sind auch dabei, vermisst habe ich hauptsächlich „Ramones“.

Der Sound in der Arena ist grottenschlecht gewesen, dieses Mal stand ich etwas weiter hinten, da ist nur ein Brei zu hören, Stimmen gehen unter. Ist mir dieses Mal besonders aufgefallen. Zu Hause gleich geduscht, stinkende Klamotten kommen morgen in die WaMa. Scheiß-Raucher.

Fazit: wie immer: solide, gut, kann man nur empfehlen. Und der Nazi-Fauxpas vom letzten Jahr wurde umgangen.

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