A View to a Kill (dt. James Bond 007 – Im Angesicht des Todes) ist der vierzehnte James-Bond-Film (Metakritik zur Bond-Reihe).

Der letzte Bond mit Roger Moore. Der Bond mit dem Hessen und Grace Jones.

Microchips tauchen auf, die von Zorin Industries hergestellt werden, Mastermind Zorin (Christopher Walken) nutzt sie z.B., um seine Rennpferde schneller laufen zu lassen. Zorin ist übrigens ein genetisches Experiment des KGB mit Hilfe eines Nazi-Wissenschaftlers. Zusammen mit Patrick Macnee, der eine wirklich schlechte Rolle abbekommen hat, infiltriert Bond Zorins Gestüt und Fabrik. Und deckt im Laufe des Films dessen Absicht auf, Chipmarktführer zu werden, indem er Silicon Valley unter Wasser setzt mit Hilfe der Sprengung des San-Andreas-Graben, den er vorher mit Wasser gefüllt hat.

Sacken lassen.

Die Besitzerin des San-Andreas-Grabens ist die diesfilmige Gespielin. Grace Jones ist die unglaublich „exotische“ Gegnerin May Day. Da schüttelt es einen.

Der Hesse versucht, Jones zu töten, die daraufhin die Seiten wechselt und den Plan vereitelt. Der Hesse versucht, Bond im Luftschiff zu töten, stirbt aber an der Golden Gate Bridge.

Tja.

Der Plot ist dämlich. Kurze Abschweifung: die Plots z.B. von Connery waren auch dämlich aber nicht so. Es sind 20 Jahre vergangen, die Welt der Drehbücher hat sich weitergedreht und überhaupt sollten Bondbösewichter keine Kinderpläne schmieden.

Der Film versucht, deutlich ernster als die Vorgänger zu sein. Das gelingt nicht, dafür ist er jetzt grausam. Es gibt keine Balance zwischen Härte und Humor. Das macht den Film zu einem unangenehmen Seherlebnis.

Dazu Grace Jones in einer unwürdigen Rolle.

Die Actionszenen sind zwar immer noch zu lang, aber kürzer und damit schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Es gibt einen Basejump vom Eiffelturm nach einer zähen Verfolgung auf dem Eiffelturm.

Das Titellied ist gut.

Moore ist viel, viel zu alt.

Fazit: schlechter Bond.

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