Kritik: Blade Runner

Blade Runner ist ein etwas älterer Science-Fiction-Film von Ridley Scott mit Harrison Ford in der Titelrolle des Replikantenjägers, der diese „retired“, also umbringt, wenn sie auf der Erde erscheinen. Mehr muss ich auch nicht erzählen, das Ding ist ein Klassiker.

Ein Klassiker, den ich Ende 80 gesehen habe (glaube ich), der mich extrem beeindruckte, so dass ich ihn gestern noch einmal sehen wollte. Inzwischen gibt es sieben(?) Versionen des FIlms, jede subtil anders, ich hatte eine ohne lästiges Voice-Over, das den Film für Dumme erklärt.

Der Film ist immer noch beeindruckend. Die Musik. Die Bilder. Die Inszenierung. Die Schauspielerinnen. Die Schauspieler. Rutger Hauer! Ridley Scott. Ach.

Ernsthaft, das ist von vorne bis hinten feinstes Science-Fiction-Kino, langsam gedreht, trotzdem spannend und beeindruckend. Und die Musik.

Einmal musste ich spulen, es gibt eine Szene, in der Decker (Harrison Ford) die Replikantin Rachael (Sean Young) vergewaltigt, das wird als eine Art „rauhe Liebesbeziehung“ dargestellt, ist es aber nicht. Ist eine Vergewaltigung. Ja, ich verstehe den Hintergrund, wie es gemeint war, damalige Zeit, bla, blubb, schon klar, bin nicht doof. Ich hoffe, heute würde Scott das nicht mehr so drehen.

Fazit: Zu recht ein Klassiker. Ein Meisterwerk.

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