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Kino Kritik

Kritik: Der Superfighter (1983)

Der Superfighter (chin. A gai waak, engl. Project A) – Jackie Chan gegen Piraten.

Oh weh. Die Geschichte ist irgendwas mit Marine, Polizisten, Piraten, die dt. Synchro versucht gar nicht, irgendeinen Sinn reinzubringen, das sind Kalauer auf unterstem Niveau.

Ob es im Original besser ist? Wahrscheinlich schon, denn das Lexikon des Internationalen Films schreibt:

Eine perfekte Mischung aus brillanten Actionszenen und trockenem Humor, der in der miserablen Synchronisation zu Kalauern degradiert wurde.

Es ist ein typischer Chan der albernen Ära, im Endeffekt müssen wir die Geschichte ertragen, um drei Actionszenen zu erleben: Verfolgung durch die Stadt (u.a. mit Fahrrädern), der Uhrturm-Stunt und Klopperei mit den Piraten.

Das ist gut, wenngleich noch nicht auf dem Niveau späterer Kämpfe, einfach, weil die Kamera noch nicht so gut ist und die Kampfchoreo teils etwas unübersichtlich. Aber dennoch unterhalten die Kämpfe schon sehr gut.

Aber der Rest…ist grottenschlecht. Und vom Ansehen des Films her kann ich mir nicht vorstellen, dass das nur an der Synchro liegt. Und über „perfekte Mischung“ muss man auch noch mal nachdenken.

Fazit: für Fans oder Leute, die vorspulen können aber nicht langweilig.

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