Kategorien
Kino Kritik

Kritik: The Terminator (1984)

Es geht weiter mit Schwarzenegger und seinem dritten „richtigen“ Film: The Terminator.

Der beste Film seiner Karriere.

Der beste Actionfilm aller Zeiten.

Dieser Film ist der perfekte Actionfilm und hält auch noch heute. Schwarzenegger als Terminator. Linda Hamilton Sarah Connor. Michael Biehn Reese (Vorname nicht nötig). Regie und Drehbuch James Cameron. Produzentin und Drehbuch Gale Anne Hurd. Musik Brad Fiedel.

Nur kurz an die Musik denken! Schon ist der ganze Film da.

Der Anfang mit den Punkern. Die Mordserie an den Connors. Die arme Freundin. Tech Noir. Das Polizeirevier. Die Verfolgungsjagd. Die Zukunft. Der Truck. Das Metallskelett. Mexiko.

Come with me if you want to live.

Listen, and understand! That Terminator is out there! It can’t be bargained with. It can’t be reasoned with. It doesn’t feel pity, or remorse, or fear. And it absolutely will not stop… ever, until you are dead!

Get out.

Give me your address there.

Was macht den Film so besonders? Alles.

Die Regie von Cameron, der auf den Punkt weiß, war er will und das umsetzen kann.

Die Geschichte, die nicht zu viel und nicht zu wenig erzählt.

Die Konsequenz, mit der der Terminator vorgeht. Da gibt es keine Scherze, da wird nicht gezögert, in diesem Film ist der Terminator noch eine Tötungmaschine (ein Fehler der Nachfolgefilme, da von abzugehen), der konsequent und der Logik folgend Sarah Connor umbringen will.

Die schiere Wucht des Terminator. Den man sieht und weiß: das Ding ist tödich, dem will ich nicht gegenüberstehen, auch nicht ironisch.

Keine Ironie.

Die drei Hauptdarsteller. Perfekt gecastet und mit ikonischen Rollen. Lediglich Michael Biehn kann ich mir noch in einer anderen Rolle vorstellen (Hicks), Schwarzenegger ist der Terminator und Linda Hamilton ist Sarah Connor.

Die Musik.

Die Darstellung der Welt als teils bunten aber auch abgefuckten Ort, kalt und unwirtlich, wenn man vor dem Bösen fliehen muss.

Der Film hat damals neben Bewunderung auch viel Gegenwind erfahren, von Kritikern „guter“ Filme, die (auch heute noch) nicht einsehen können, dass sie Actionfilme nicht einschätzen können. Da werden die Worte gezählt, die Schwarzenegger spricht (denn nur viele Worte machen einen guten Film?) Da wird leichthin gesagt, dass jeder so einen Film drehen kann, denn er ist ja so simpel. Klar.

Aber was solls, uns bleibt der beste Actionfilm der Welt erhalten, den man sich rituell jährlich ansehen sollte und in seiner Pracht und Schönheit schwelgen. Denn egal, was danach kommt (und da kam noch viel), mit diesem Film haben sich alle Beteiligten ein Denkmal gesetzt.

I’ll be back!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

24 + = 34