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Fantasy Filmfest Kino Kritik

Kritik: FFFN: Heartless

Das Fest geht weiter mit Heartless, dem neuen Film von Philip Ridley, der uns schon Perlen gebracht hat, die ich nicht gesehen habe, daher konnte ich unvoreingenommen allerdings auch uninformiert an den Film gehen.

Es geht um einen Mann mit Muttermal, der Dämonen sieht, einen Pakt eingeht und unsinniges Zeug macht, bis das Ende eine mehr oder weniger schlüssige Auflösung des Ganzen bringt. Das klingt jetzt schlechter als es war, die einzige Kritik am Film ist die, dass er zu lang ist. Deutlich zu lang.

Ansonsten ist die Geschichte durchaus originell und wird originell erzählt, mit schönen Bildern, skurrilen Figuren, mit etlichen Längen zwischendrin und etlichen kurzen Schockmomenten sowie einer humorvollen Szene. Eine klare Einordnung in ein Genre ist dadurch nicht möglich, was aber auch nicht schlimm ist, denn mal etwas anderes ist auch nicht schlecht.

Die Hauptrolle spielt Jim Sturgess sehr gut, der Wechsel der Persönlichkeiten gelingt ihm beeindruckend. Die anderen Figuren fallen etwas ab, allerdings eher drehbuchbedingt, schauspielerisch ist nichts auszusetzen.

Fazit: zu lang, aber sonst ein gelungener Film.

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