Machete Kills, der unvermeidliche Nachfolger von Machete.

War Rodriguez beim ersten Teil noch durch Logik, Konventionen des FIlmemachens und stringentes Geschichtenerzählen gebunden, nimmt er sich hier wieder die Freiheit bei der Geschichte, die z.B. bei El Mariachi schon hervortrat: alles geht, was einem grad einfällt.

So wird Jessica Alba am Anfang des Films umgebracht, Machete gefangengenommen, vom Präsidenten Charlie Sheen begnadigt, falls er die nukleare Bedrohung durch einen Psychopathen (und diesen) eliminiert, das unter der Führung von Amber Heard. Der Psychopath stellt sich als tragische Figur heraus, der sein schlagendes Herz mit dem Zündmechsnismus der Atombombe verbunden hat, wir begegnen mehreren Attentätern, einer davon ein Gestaltwandler, bis wir Oberbösewicht Mel Gibson treffen, der das Herz des Psychopathen herausgenommen hat und am Leben lässt, bis er genügend Extremisten mit Atombomben zu deren Detonation angestiftet hat, um im Weltraum eine neue Zivilisation aufzubauen. Machete entschärft die Bombe im Flug, während er auf selbiger reitet.

Ernsthaft.

Rodriguez geht nach dem Motto „mehr ist mehr“ vor.

Das passt manchmal, steht dem Film aber auch zu oft im Weg. Leider will er zu viel. Die einzelnen Teile sind zwar extrem lustig und gut gelungen, aber das Gesamtwerk ist etwas zu konfus und zu weit gestreut.

Dennoch macht der Film Spaß, etwas mehr Stringenz hätte trotzdem gut getan. So bleibt er hinter dem ersten Teil zurück, obwohl er mehr bietet.

Fazit: ordentliche Fortsetzung, leider zu viel gewollt.

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