Kritik: Rammstein Rotterdam De Kuip

Und ein weiteres Konzert, nach Generalprobe und Berlin: Rotterdam. Am 25. Juni 2019, also sehr kurz nach dem Berliner Konzert – ja, wir hätten auch gern etwas mehr Abstand gehabt. Aber Rammstein hören nicht auf unsere Urlaubsplanung.

Ist ja auch egal, De Kuip kannten wir noch nicht, Holländer sind nette Menschen, Rammstein ist Rammstein.

Das Stadion ist eher klein, auf jeden Fall kleiner als Oly und Schalke. Dadurch ist der Ton etwas besser, die Fans stehen dichter und der Blick auf die Band auch nicht so weit weg.

Aber.

Zum Einen ist es erstaunlich, dass es keine guten Fahrradabstellplätze vor dem Stadion gab. Dann sind Getränke und Essen vollkommen überteuert und nur mit einem Chipsystem zu erwerben, bei dem man automatisch mehr Geld ausgibt, als man möchte.

Und Drittens und Schlimmstens: das Publikum war unterirdisch schlecht.

Da muss man sich dauernd anhören, das Berliner Publikum wäre schlimm, aber die Rotterdamer…

Vorband war nicht zu hören, weil dauernd gequatscht wurde. Mitsingen – Fehlanzeige.

Während des Rammstein-Auftritts musste ich meine Sitznachbarn zur Ruhe zwingen, um Rammstein zu hören(!) Hatte allerdings nachhaltigen Erfolg damit, ich kann anscheinend ärgerlich gucken, wenn ich will.

Ansonsten nichts Neues beim Konzert: gewohnt gut. Hier hat man auch gemerkt, dass das Erlebnis mit zunehmender Dunkelheit besser wird, Flammen wirken halt im Dunkeln am besten.

Dafür war es warm und unsere Fahrräder nach dem Konzert noch da – Konzert gut, Stadion gut, Publikum mies.

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