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Kino Kritik

Kritik: The Legend of Zorro (2005)

Die Legende von Zorro – der Nachfolger von der Maske von Zorro, dem durchaus guten (etwas zu langen) Zorro-Film mit Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones in der gleichen Besetzung.

Der erste Film war leicht, locker, fluffig. Der Nachfolger ist überschwer beladen mit Drehbuchideen, die was-auch-immer sein sollen: gut? Tiefsinnig? Toll?

Irgendwas mit einer Verschwörung rund um die Wahlentscheidung, ob Kalifornien den USA beitreten soll oder nicht.

Zorro ist ein Loser, der seiner Frau versprochen hat, aufzuhören, Zorro zu sein (warum?). Er hört nicht auf, also lässt sich seine Frau Elena scheiden. Dann ist sie mit dem Bösewicht zusammen. Zorros Sohn verachtet ihn, weil er nicht weiß, dass er Zorro ist. Elena ist Agentin und hat alles nur gespielt – Happy End.

Ich meine: es ist Zorro. Warum muss Zorro der Loser sein? Warum nicht einfach nur Zorro? So wie Sancho?

Den Autoren fiel leider nur ein, einen traurigen, deprimierten Zorro zu zeigen, wahrscheinlich, weil der erste Teil zu lustig war. Alles ist schwer, behäbig, träge. Dem entgegen stehen durchaus gute Actionszenen, die dann aber auch nicht passen.

Und was ist mit Elena los? Im ersten Film noch eine richtige Rolle, hier nur noch ganz schwach für die Handlung vorhanden.

Der Film passt vorne und hinten nicht und ein leichter, seichter Plot wäre hier die deutlich bessere Wahl gewesen.

Fazit: leider keine gute Fortsetzung.

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