Kritik: Alita: Battle Angel

Alita: Battle Angel ist ein Science-Fiction Film nach einem Manga von Yukito Kishiro, das James Cameron verfilmen wollte. Wegen der Avatar-Fortsetzungen gab er die Regie aber an Robert Rodriguez ab, inwieweit das den Film beeinflusst hat – wer weiß.

Ich kenne das Manga nicht, daher kann ich keinen Vergleich dazu ziehen, wie immer hab ich mich von Trailern und Rezensionen ferngehalten, wie immer war das wahrscheinlich eine gute Idee.

In einer sehr fernen Zukunft schwebt eine Stadt über der Unterstadt, Müll fliegt aus der Flugstadt nach unten, es ist ein Cyborgkopf dabei, den Christoph Waltz findet und daraus einen Cyborg baut – unsere Alita. Die herausfinden muss, wer sie ist, warum sie ist und wie ihr Leben so aussehen soll. Schafft sie, das geht nicht ohne Verluste ab, japantypisch sind auch Sympathiefiguren nicht vor plötzlichem Tod gefeit.

Der Film ist stark CGI-lastig, insbesondere unsere Hauptfigur, deren Gesicht und Augen vollanimiert sind (vermute ich). Da aber eine gute Schauspielerin dahintersteht, Rosa Salazar, ist Alita lebendig und ich hab mich schon nach kurzer Zeit dran gewöhnt.

Christoph Waltz ist gewohnt gut, die Guten sind gut, die Bösen böse, die Ambivalenten ambivalent. Die Geschichte ist nicht so wichtig, stört aber auch nicht, ebenso wie die filmtypischen Klischeeszenen, die gut inszeniert sind.

Großes Lob überhaupt an Robert Rodriguez, der einen sehr leichten, flüssigen aber auch kampfbetonten Film abliefert, der eine gute Balance zwischen Geschichte, Tiefe, Albernheit und guter Action hält. Außerdem gibt es auf der BluRay ein zwölfminütiges Special, wie man mit Robert Rodriguez Schokolade herstellt.

Die Action ist sehr gut, viel Rollerball, viele Kämpfe, alles gut und durchaus glaubwürdig im aufgespannten Universum.

Hat mich sehr gut unterhalten, der Film.

Fazit: sehr guter, unterhaltsamer, leichter Actionfilm.

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