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Kino Kritik

Kritik: Conan der Zerstörer (1984)

Nach dem Erfolg des ersten Teils wurde natürlich ein zweiter gedreht, Conan the Destroyer, wieder mit Schwarzenegger, begleitet von Grace Jones, Olivia d’Abo, Wilt Chamberlain und wieder als lustigen Sidekick Mako sowie neu Tracey Walter.

Die Story ist vernachlässigbar, Prinzessin retten, kloppen, Leute umbringen, so im Groben.

Prinzessin ist eine Jungfrau, die das Horn von Dagoth holen soll (hö hö). Zuerst müssen sie einen Edelstein holen und Conan muss ein Monster umbringen. Dann will die Prinzessin Conan verführen, aber Pustekuchen. Die Prinzessin soll dem Horngott geopfert werden, das verhindert Conan und reißt dem Gott das Horn raus, woraufhin der um sich spritzt (ich denke es mir nicht aus, und an die Szene erinnern sich die meisten Leute noch).

Ach ja: ein Kamel wird von Conan ausgeknockt – brilliant.

Conan lehnt die Herrschaft an der Seite der Prinzessin ab und barbart lieber noch ein bisschen.

Nicht ganz so zielsicher wie der erste Teil ist auch dieser Film ein sehr solides Abenteuer mit Conan, Schwarzenegger ist ein Berg von Mensch, daneben Olivia d’Abo, da hofft man um der Prinzessin willen, dass er ablehnt.

Filmisch ist wenig auszusetzen, Tricks und Effekte sind nicht wirklich gut gealtert, der Rest ist in Ordnung, lediglich die Sidekicks und Grace Jones‘ Rolle als Amazone sind fragwürdig. Insgesamt noch ok, aber schon viel Zeitgeist dabei.

Leider auch weniger hart und mehr Humor, das ist schade und gereicht dem Film nicht zum Vorteil.

Fazit: gute Fortsetzung, etwas schlechter gealtert als der erste Film.

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