Kritik: You Only Live Twice

You Only Live Twice (dt. James Bond 007 – Man lebt nur zweimal) ist der fünfte James-Bond-Film (Metakritik zur Bond-Reihe).

Es ist ein solider Beitrag zur Reihe mit einem Drehbuch von Roald Dahl – da hat er wohl nicht viel Material zum Arbeiten gehabt – und einem guten Titellied.

Raketen werden im Weltall gestohlen, die USA verdächtigen die Russen und vice versa, Großbritannien bietet sich an, das Rätsel zu lösen. Bond stirbt und ersteht wieder auf, hat seine drei Frauen im Film und reist diesmal nach Japan.

Bösewicht ist Blofeld und auch im Deutschen heißt Spectre jetzt Spectre.

Wie gesagt, es ist ein solider Bond, Japan ist exotisch genug dargestellt, die Rolle der Frauen wird als untergeordnet thematisiert, die Geschichte ist konfus aber ok und die Weltraumszenen sind heute nicht mehr toll, als Kind fand ich sie beeindruckend.

Am Ende gibt es eine große Abschlussschlacht im Krater, die unlogisch aber gut anzusehen ist.

Es wird vieles verwurstet, japanische Kultur zum Beispiel. Erstmals wird auf Humor bei Q gesetzt, was nicht wirklich gelungen ist. Karin Dor spielt mit und hat die unlogischste Rolle im Film ergattert – sie soll Bond töten, erliegt ihm dann, wiell ihn trotzdem töten und ist dann tot.

In Erinnerung bleiben Tiger Tanaka sowie Donald Pleasence als Blofeld, Little Nellie, Tod durch Gift-in-Mund-tröpfeln, der Krater und die Grundidee, Raketen im Weltraum zu stehlen.

Der erste Film, bei dem Connery davon redete, nie wieder Bond zu spielen (er hat sich dann durch Geld für diesen Film und noch 2x überreden lassen).

Fazit: solider Bond.

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